2011 neues Wachstum im europäischen Hightech-Markt

Dienstag, 4. Mai 2010 12:17
BITKOM

EITO-Prognose: Nur noch schwacher Umsatzrückgang 2010 Europäischer

Spitzenverband Digital Europe stellt Zukunftsprogramm vor

Berlin/Brüssel, 4. Mai 2010

Im europäischen Hightech-Markt ist die Trendwende greifbar. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage neuer Daten des europäischen Marktforschungsinstituts EITO. Nach der Prognose wird der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in der EU im Jahr 2010 nur noch leicht zurückgehen – um 0,6 Prozent auf 704 Milliarden Euro. 2011 soll der Markt wieder um 1,3 Prozent auf 713 Milliarden Euro anziehen. „Die europäische ITK-Industrie war später und weniger stark von der allgemeinen Wirtschaftskrise betroffen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das bedeutet aber auch: Sie kommt später und mit weniger starken Wachstumsraten aus ihr heraus.“ Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der ITK-Branche präsentiert BITKOM heute gemeinsam mit dem europäischen Spitzenverband der ITK-Industrie, Digital Europe, ein Zukunftsprogramm für den Technologiestandort Europa. Es wird in Brüssel von EU-Kommissarin Neelie Kroes in Empfang genommen.

Die Teilbereiche Informationstechnik und Telekommunikation schreiben bereits 2010 wieder eine schwarze Null (0,2 und 0,0 Prozent). EITO sagt für die Informationstechnik im Jahr 2011 ein Plus von 3,5 Prozent voraus, für die Telekommunikation einen Zuwachs von 1,4 Prozent. Lediglich in der Unterhaltungselektronik sinkt der Umsatz aktuell um 8,3 Prozent. Den Grund sieht BITKOM vor allem in sinkenden Preisen bei vielen Produkten. Ein Umsatzplus erzielen jedoch Blu-ray-Player, digitale Set-top-Boxen für den TV-Empfang und hochauflösende Fernsehgeräte.

„Im kommenden Jahr erwarten wir für die Gesamtbranche wieder ein Plus“, erklärte Prof. Scheer bei der Vorstellung der Ergebnisse. Einen regelrechten Boom erleben heute bereits Datendienste, sowohl im Festnetz als auch mobil. Positive Trends sieht Scheer auch bei ITK-Investitionen von Firmen: „Die Nachfrage der gewerblichen Kunden zieht wieder an und wird sich noch verstärken. Im Vorjahr verschobene Projekte werden jetzt angegangen. Die Unternehmen investieren in Technologien, mit denen sie ihre Effizienz steigern können und Liquidität gewinnen.“

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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