Solarmodule-Hersteller Trina Solar will EU-Strafzölle umgehen

EU Anti-Dumping und Anti-Subsidy Richtlinien

Freitag, 11. Dezember 2015 16:41
Trina Solar Solarpark

CHANGZHOU (IT-Times) - Der chinesische Solarmodul-Hersteller Trina Solar Ltd. gab heute bekannt, sich aus der Mindestpreis-Regelung in Europa verabschieden zu wollen.

Trina Solar plant daher, EU-Kunden über Produktionsstätten in Übersee zu bedienen. Das Unternehmen muss sich somit nicht mehr an die Preisverpflichtungen der EU halten.

Am 5. Dezember 2013 wurden in Europa die Anti-Dumping und Anti-Subsidy Richtlinien für Solarzellen und Solarmodule aus China beschlossen. Somit hat die Europäische Kommission eine Mindestpreis-Regelung (Minimum Import Price = MIP) für Solartechnik aus China festgelegt.

Chinesische Hersteller von Solarmodulen, die diese Richtlinien nicht akzeptieren, müssen mit hohen Anti-Dumping und Anti-Subsidy Strafen durch die EU-Kommission rechnen. Für Trina Solar lagen die Strafzölle bei 47,7 Prozent (Anti-Dumping) bzw. 3,5 Prozent (Anti-Subsidy).

Meldung gespeichert unter: Solarmodule, Trina Solar, Solartechnik

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