IBM gründet mit Forschungsinstitut des Freistaats Bayern fortiss neues KI-Zentrum

Künstliche Intelligenz (KI)

Montag, 29. April 2019 17:42

ARMONK/NEW YORK (IT-Times) - Der IT- und Softwarekonzern International Business Machines (IBM) Corp. hat heute eine strategische Zusammenarbeit mit fortiss angekündigt.

Fortiss Logo

Fortiss ist das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, das nun eine Partnerschaft mit dem US-Software- und IT-Konzern IBM vereinbart hat.

Beide Organisationen wollen gemeinsam ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (KI) gründen. Entwickelt werden sollen dort KI-Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Das neue Forschungszentrum wird seinen Sitz im IBM Watson IoT Center in München haben. In Zukunft sollen Maschinen, Automaten oder Fahrzeuge Entscheidungen eigenständig treffen können.

Mehr als 50 Wissenschaftler von IBM und fortiss sollen zukünftig neue, KI-gestützte Softwarelösungen im neuen Zentrum erforschen und entwickeln, insbesondere für das Thema Internet of Things (IoT)  Anwendungen. KI-gestützte Assistenzsysteme, digitalisierte Bürgerdienste sowie autonom agierende Roboter sind als Ziele der Forschung ausgemacht worden.

„Ein starkes Partner-Ökosystem aus Industrie und Forschung ist entscheidend, um das Potenzial von KI nachhaltig zu erschließen. Wir freuen uns deshalb sehr darauf, unsere Forschungspartnerschaft mit fortiss wesentlich auszubauen und damit auch ein wichtiges und weltweit vernetztes Zentrum für KI-Forschung in Bayern zu schaffen“, sagt Kareem Yusef, Geschäftsführer von IBM Watson.

„Künstliche Intelligenz ist einer der wesentlichen Motoren der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. Wir sind stolz, dass fortiss und IBM diese zukunftsweisenden Technologien gemeinsam in Bayern entwickeln werden. Sie sind für die Wettbewerbsfähigkeit des Hochtechnologiestandorts Bayern von herausragender Bedeutung“, erläutert Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

„Die KI hat als eine der Kern-Disziplinen der Informatik als Engineering des Immateriellen alle Chancen, mit ihren Anwendungen auf einem sehr kurzen Weg - von der Grundlagenforschung und Ideenproduktion über die Entwicklung von Prototypen - direkt in industrielle Produkte zu fließen“, ergänzte Dr. Harald Rueß, wissenschaftlicher Geschäftsführer von fortiss.

Meldung gespeichert unter: Big Data, Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI, Artificial Intelligence=AI), Roboter (Robotik), IBM Watson, IBM, Hintergrundberichte, Software, IT-Services

© IT-Times 2019. Alle Rechte vorbehalten.

Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...