ZVEI: Mikroelektronik leistet Beitrag zum Klimaschutz

Montag, 1. Dezember 2008 14:26
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Frankfurt am Main, 1. Dezember 2008 – Weltweit könnten bis zu
25 Prozent der Kosten für elektrische Energie eingespart werden ohne Abstriche an Nutzen oder Komfort hinnehmen zu müssen. Voraussetzung für eine solche Energie-Effizienz-Steigerung ist der verstärkte Einsatz moderner ‚energie-intelligenter’ Elektronik. Allein in deutschen Privathaushalten beträgt das Einsparpotenzial sechs Milliarden Euro jährlich. Umgerechnet würde die Umwelt um 2,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO
<sub>2</sub>) entlastet. Auf diesen kurzfristig umzusetzenden Beitrag zum Klimaschutz verweist der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Welche Maßnahmen zum Erfolg führen, stellt die Broschüre „Mikroelektronik macht Energie intelligent“ exemplarisch dar.

Die Mikroelektronik befasst sich mit der Miniaturisierung und Integration von elektrischen Schaltungen auf kleinstem Raum. Bekannt sind vor allem die Mikrochips, ohne die Computer- und Informationstechnologie nicht funktionieren würden. Aber auch die Programmsteuerung von  Haushaltsgeräten oder Maschinen in der Industrie basieren auf solchen Bauelementen.

Ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland verbraucht
4.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr, was einem CO<sub>2</sub>-Ausstoß von 2,5 t entspricht. Haushaltsgeräte wie Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler verbrauchen dabei rund ein Drittel des Stroms. Innovative Mikroelektroniklösungen erlauben es, die in den Geräten enthaltenen Motore effizienter anzusteuern und somit für eine bessere Ausnutzung der Ressource Energie zu sorgen. Erreicht wird dies durch intelligente, auf maximale Energieausnutzung ausgelegte Mikrochips, aber auch durch den Einsatz neuer Werkstoffe. Durch diese intelligenten Systemlösungen lassen sich verbrauchs­optimierte Geräte ohne Verzicht auf den gewohnten Komfort herstellen.

Meldung gespeichert unter: ZVEI

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