ZVEI: 2. Kompetenztreffen Elektromobilität

Freitag, 5. März 2010 10:31
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2. Kompetenztreffen Elektromobilität: Mehr als  dreihundert Experten diskutierten über die mobile Zukunft

NRW-Ministerin Thoben hob die wirtschafts- und umweltpolitische Bedeutung alternativer Antriebstechnologien hervor

ZVEI-Kongress und elektro:mobilia auch 2011 wieder in Köln

Einen erfolgreichen Verlauf verzeichnete das 2. Kompetenztreffen Elektromobilität des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie und die erstmals parallel stattfindende Ausstellung elektro:mobilia, organisiert von der Koelnmesse. Über 300 Experten und Entscheider aus der Politik, der Automobil-, Energie- sowie Elektro- und Elektronikindustrie und dem Umweltschutz informierten und diskutierten am 3. und 4. März 2010 über den Entwicklungsstand und die Perspektiven einer zukunftsgerechten Elektromobilität. Zur begleitenden Fachausstellung elektro:mobilia präsentierten 25 Unternehmen ihr Leistungsportfolio aus den Bereichen Infrastruktur, technische Komponenten, Elektrofahrzeugen und Dienstleistungen. „Kongress und elektro:mobilia fördern den interdisziplinären Dialog und vernetzen die vielfältigen Aktivitäten in Politik, Industrie und Interessenvertretungen hin zu einem neuen Verständnis von Mobilität“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse.

„Elektromobilität ist eine riesige Chance für das Industrieland Deutschland. Aufgabe von Politik und Wirtschaft ist es jetzt, diese Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts Hand in Hand voranzubringen. Unsere Branche, die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, steht mit ihren Kernkompetenzen bereit, damit die Elektromobilität ihren Siegeszug aus Deutschland heraus antritt“, betonte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. In diesem Sinne äußerte sich ebenfalls Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die das 2. Kompetenztreffen Elektromobilität eröffnete. „In Nordrhein-Westfalen sollen sich für Elektromobilität zukünftig auch neue Automobilhersteller und -zulieferer ansiedeln, um den stattfindenden Marktumbruch als Chance für die Wertschöpfung des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen zu nutzen“, so die Ministerin. „Bis 2020 sollen in Nordrhein-Westfalen mindestens 250.000 Elektrofahrzeuge fahren.“

Die wirtschaftlichen Chancen von Elektromobilität für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer betonte auch Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtdentwicklung (BMVBS): „Elektromobilität kann für unser Land ein großartiger Erfolg werden. Voraussetzung dafür ist, dass Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbände gemeinsam an einem Strang ziehen, denn der internationale Wettbewerb ist hoch."

Im Rahmen von Kongress und Ausstellung wurde auch der Feldversuch „ColognEmobil" als Teil der Modellregion Rhein-Ruhr von den Industriepartnern Ford und RheinEnergie AG gemeinsam mit der Stadt Köln und der Universität Duisburg/Essen den Teilnehmern vorgestellt. Ziel der Kooperation ist es, die Elektromobilität auf Basis batteriebetriebener Fahrzeuge weiter zu erproben. Im Fokus steht dabei zunächst die City-Logistik auf Basis batterie-elektrisch betriebener Ford Transit-Fahrzeuge.

Meldung gespeichert unter: ZVEI

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