Wirtschaft kritisiert harte Einschnitte bei Solarstromförderung

Mittwoch, 24. März 2010 10:14
BSW-Solar

Solarwirtschaft: Parlament muss bei Kürzung der Solarstromförderung dringend nachbessern, um Zukunftsbranche in Deutschland zu erhalten – Investitionen in Milliardenhöhe liegen auf Eis

Berlin, 24.3.2010 – Die deutsche Solarwirtschaft kritisiert heute erneut scharf die geplanten Einschnitte bei der Solarstromförderung und fordert Nachbesserungen von der Politik. Nach einem am Dienstag erfolgten Beschluss der Koalitionsfraktionen soll die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geregelte Vergütung von Solarstromanlagen bis zum Frühjahr 2011 in zwei Schritten um bis zu 33 Prozentpunkte reduziert werden. Die Förderung von neuen Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll ganz entfallen. Bereits zum Jahresanfang wurde die Solarstromförderung um rund zehn Prozent reduziert.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) fordert die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des deutschen Bundestages auf, im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens das EEG zu überarbeiten. „Eine schnellere Absenkung der Solarstromförderung ist möglich, nicht aber in dem geplanten Ausmaß und mit der Kappung ganzer Marktsegmente“, so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Nach Einschätzung der Branche bräuchte die Solarbranche nun bald Klarheit, da Investitionen in Milliardenhöhe auf Eis liegen und gefährdet seien. In einer Phase harten internationalen Wettbewerbs um einen der größten Zukunftsmärkte sei dies industriepolitisch nicht zu verantworten.

Meldung gespeichert unter: BSW-Solar

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