Weiterhin dynamische Entwicklung bei Smartphones und ihren Betriebssystemen

Freitag, 15. Mai 2009 16:36
Apple

(IT-Times) Innovationen helfen in der Regel, dass Platzhirsche ihre vorherrschende Rolle verlieren, dass neue Leistungsangebote auf dem Markt platziert werden, vom Kunden genutzt werden und so Nachahmer auf den Plan gerufen werden, bis eine nächste Innovation die ursprüngliche Innovation wiederum alt erscheinen lässt. Aktuell ist dieses Prinzip der Imitation, die auf eine Innovation folgt, auf dem internationalen Markt für Mobiltelefone zu beobachten.

Lange Zeit galt dort der Blackberry aus dem Hause Research in Motion als das Non-Plus-Ultra der Smartphones, die zugleich das Potenzial zum Statussymbol haben. Fast über Nacht büßte der Blackberry diesen Status ein, spätestens als vor knapp einem Jahr das iPhone 3G aus dem Hause Apple auf den Markt kam. Seither wurden neue Standards gesetzt bezüglich des Designs, der Funktionalität und der Displaytechnik. Nur wenig später stellte HTC, bis dahin eine weitestgehend unbekannte Marke auf diesem Markt, das erste Mobiltelefon vor, das auf der Grundlage des Betriebssystems Android aus dem Hause Google basiert.

Android scheint eine Erfolgsstory zu werden

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Der Kampf um das innovativste Mobiltelefon ist dabei weniger ein Kampf zwischen den Geräten als vielmehr einer zwischen den Betriebssystemen. Und dieser Kampf ist ungleich spannender als beispielsweise im PC-Markt, wo trotz Linux, ersten computerunabhängigen Betriebssystemen in der virtuellen Wolke ("Cloud Computing"), oder Mac OS X, der Markt nach wie vor durch Windows aus dem Hause Microsoft dominiert wird.

Der Markt für Android-Smartphones soll nach einer Prognose der Marktforscher aus dem Hause Strategy Analystics im laufenden Jahr um 900 Prozent explodieren. Hintergrund ist der Umstand, dass immer mehr Hersteller, Netzbetreiber und Entwickler auf das Google-Betriebssystem setzen. Nachdem Android vor allem im zweiten Halbjahr 2008 in den USA seinen Durchbruch schaffte, dürfte das Google-Betriebssystem im laufenden Jahr in Europa und Asien seine Präsenz ausbauen. Das Apple-Betriebssystem iPhone OS wird mit einer Zuwachsrate von 79 Prozent ebenfalls zu den Gewinnern im Smartphone-Markt zählen und sich damit auf den zweiten Platz einreihen. Hintergrund für den zu erwartenden Android-Erfolg: Nicht nur Anbieter wie HTC sondern auch Motorola, Samsung sowie Netzbetreiber wie T-Mobile und Vodafone wollen weitere Android-Handys auf den Markt bringen. Dem Google-Betriebssystem wird zudem aufgrund der Unterstützung für Cloud Services eine gute Ausgangsposition zugewiesen, in den nächsten zwei bis drei Jahren eine führende Rolle im Smartphone-Markt spielen zu können.

HTC plant 20 neue Smartphones in einem Jahr

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