Was läuft bei Infineon und AMD?

Dienstag, 23. August 2005 12:20

MÜNCHEN - Die Speicherchip-Sparte ist das große Sorgenkind bei der Infineon Technologies AG (WKN: 623100<IFX.FSE>). Doch nun hat sich der US-Wettbewerber AMD als Kooperationspartner ins Gespräch gebracht. Dies berichtet Handelsblatt online unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung von heute.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Das wird sich auch AMD-Chef Héctor Ruiz gedacht haben: „Eine Kooperation in diesem Bereich ist meiner Meinung nach sogar sehr gut möglich.“ Schließlich haben beide Unternehmen unter Samsungs Übermacht zu leiden und schreiben mit ihren Speicherchip-Sparten rote Zahlen. Die Frage nach bereits laufenden Gesprächen ließ Ruiz jedoch offen. Infineon sagte nur, dass man in der Branche immer miteinander rede.

Mit der Speicherchip-Sparte verbrennt Infineon derzeitig in nicht unbeachtlichem Umfang Geld, auch wenn dieser Bereich im dritten Quartal 2005 rund 41 Prozent zum Konzernumsatz beiträgt (Q3/05: Umsatz: 659 Mio. Euro; EBIT: -125 Mio. Euro). Aus Branchenkreisen war zu hören, dass die Gesellschaft den Turnaround in die Profitabilität nicht schafft. Hinzu kommt der Verlust von Marktanteilen. Im dritten Quartal 2005 sank dieser Wert von 16 auf zwölf Prozent. In letzter Zeit kamen zudem zwei Gerüchte auf. Ein Verkauf und ein Börsengang der Sparte gelten als Optionen, die intern bereits geprüft werden. Übernahmeverhandlungen mit Hynix scheiterten bereits, ein IPO ist nur langfristig zu realisieren. Die dritte Option lautet Kooperation.

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