UMTS-Vergabe in Korea

Donnerstag, 14. Dezember 2000 09:01

Am Freitag wird das koreanische Ministerium für Information und Kommunikation Gewinner der drei heißbegehrten UMTS-Lizenzen bekannt geben. Bisher hat das Ministerium keine Anhaltspunkte gegeben, welche der vier Kontrahenten eine Lizenz erhalten werden. Zweistellige Milliardenbeträge wie in einigen europäischen Ländern wird die Regierung dabei nicht erzielen können.

Vier koreanische Mobilfunkunternehmen hatten im Oktober einen Antrag auf eine IMT-2000-Lizenz, wie der UMTS-Standard in Korea genannt wird, gestellt. Neben der Korea Telecom sind dies SK Telecom, LG Telecom und Hanaro Telecom. Das Ministerium sagte bisher nur, man werde die Technologie, die Erfahrung und die finanzielle Situation der Unternehmen bei der Vergabe berücksichtigen. Die Regierung hatte ein Limit von 1,3 Billionen KRW (1,09 Mrd. USD) und ein Mindestgebot von 1 Billion KRW vorgegeben. Die koreanischen Unternehmen haben ähnlich wie in anderen Ländern zuvor ebenfalls Bieterkonsortien gebildet, um bei der Vergabe eine bessere Ausgangsposition vorweisen zu können und die enormen Ausgaben verteilen zu können. Ein Analyst schätzt, dass die Unternehmen insgesamt 7,8 Billionen KRW (6,24 Mrd. USD) investieren müssen. Die Rentabilitätszone werde erst im Jahr 2006 erreicht. Es wird erwartet, dass sich auch ausländische Unternehmen nach der endgültigen Vergabe an den Konsortien beteiligen.

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