Tipps für hochauflösendes Fernsehen

Dienstag, 21. Juli 2009 10:19
BITKOM

ARD und ZDF zeigen Leichtathletik-WM in HD-Qualität

Erst 2 Prozent der Haushalte besitzen einen HD-Receiver

Nur jeder Dritte weiß, welche Zusatzgeräte für den HD-Empfang nötig sind
 

Berlin, 21. Juli 2009

Das hochauflösende Fernsehen rückt näher. Die Leichtathletik-WM in Berlin vom 15. bis 23. August werden ARD und ZDF zu Testzwecken im hoch auflösenden Fernsehformat „High Definition“ (HD) ausstrahlen. Doch nur wenige Zuschauer sind auf das neue TV-Zeitalter vorbereitet. Zwar besitzen gut 30 Prozent aller deutschen Haushalte einen Flachbildschirm-Fernseher, der in den allermeisten Fällen HD-Bilder darstellen kann. Aber nur knapp 2 Prozent der Haushalte haben bislang ein entsprechendes Empfangsgerät für die hochauflösenden TV-Signale. Das ergab eine repräsentative Verbraucherbefragung von techconsult im Auftrag des BITKOM vom Juni 2009. „Die technische Ausstattung der Haushalte und das Wissen der Verbraucher über den Empfang von HD-Fernsehen wird sich in den kommenden Monaten durch die neuen HD-Angebote der Sender weiter verbessern“, sagte Jeffry van Ede, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. „Dass ARD und ZDF die Leichtathletik-WM auch in HD-Qualität ausstrahlen, ist im doppelten Sinne ein ausgezeichnetes Signal an die Verbraucher“, so van Ede.

Etwa 95 Prozent der Kunden entscheiden sich beim Fernsehkauf für einen Flachbildschirm mit High-Definition. Die Bildschärfe der HDTV-Bilder ist bis zu fünf Mal höher als bei normalen Fernsehgeräten. Doch bei einer BITKOM-Umfrage vom Juni 2008 wusste erst jeder dritte Verbraucher, dass er für den Empfang von hochauflösenden Fernsehbildern einen Plasma- oder LCD-Fernseher mit HD-ready-Logo sowie eine HD-taugliche Set-Top-Box oder einen im Fernseher integrierten HD-Empfänger braucht.

Das Angebot an Sendungen in HD-Qualität wird in den nächsten Monaten weiter zunehmen. So werden ab August sämtliche Spiele der Fußball-Bundesliga über IPTV auch in HD live übertragen. Ab den Olympischen Winterspielen 2010 senden die öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten im HD-Regelbetrieb. Die Zahl der Sendungen in HD wird ab diesem Zeitpunkt deutlich steigen und HD-TV sich als Massenformat durchsetzen.

Der BITKOM gibt Tipps, wie der Ein- und Umstieg in die hochauflösende Fernsehwelt schon heute funktioniert:

1. Welche Geräte können HD-Bilder anzeigen?

Wer Fernsehen in HD-Qualität schauen möchte, braucht einen Flachbildfernseher oder Beamer, der mindestens das 2005 vorgestellte „HD ready“-Logo trägt. Das Zeichen garantiert, dass der Bildschirm mindestens eine Auflösung von 720 Zeilen hat und über einen digitalen Eingang verfügt.

2. Welche Zusatzgeräte werden für den Empfang von HD-TV benötigt?

Der Besitz eines HD-ready-Fernsehers reicht nicht aus. Bislang ist nur bei sehr wenigen Fernsehern das zusätzlich benötigte HDTV-Empfangsteil schon eingebaut. Ansonsten wird je nach Art des Fernsehempfangs – ob über Satellit, Kabel oder IPTV – auch bei HD-Fernsehern zusätzlich eine HD-taugliche Set-Top-Box benötigt. Generell gilt: Hochauflösende Fernsehbilder sind nur in digitalen Netzen zu empfangen.

3. Wie kann man die Leichtathletik-WM in HD empfangen?

Meldung gespeichert unter: BITKOM

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...