Silvester 2016: Neun von zehn Deutschen übermitteln Neujahrsgrüße elektronisch

SMS und Instant Messenger

Freitag, 30. Dezember 2016 um 12:50

■   41 Prozent nutzen in der Silvesternacht SMS und Messenger-Dienste
■   Anrufe sind beliebteste Form der elektronischen Grüße
■   Bitkom gibt Tipps für den Nachrichten-Versand zum Jahreswechsel

BITKOM

Zum Jahreswechsel wollen neun von zehn Deutschen (90 Prozent) ihre Neujahrsgrüße auf elektronischem Weg versenden. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Vier von zehn Bundesbürgern (41 Prozent) möchten Freunden und Familie per Kurznachricht ein frohes neues Jahr wünschen.

Beliebter als die SMS oder Messenger-Dienste wie WhatsApp und iMessage sind nur Telefongespräche. Acht von zehn Befragten (78 Prozent) rufen an, um ihre Grüße zu überbringen. Jeweils jeder Vierte (26 Prozent) sendet eine E-Mail oder grüßt per Brief oder Karte (23 Prozent). Jeder achte Bundesbürger (12 Prozent) postet seine Grüße in einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter, jeder Zehnte (10 Prozent) grüßt Freunde und Verwandte per Videotelefonie.

Unterschiede gibt es vor allem zwischen den Altersgruppen: Bei allen Befragten unter 65 Jahren sind Anrufe, Kurznachrichten und E-Mails die beliebtesten Wege, um Neujahrsgrüße zu verschicken. Lediglich in der Generation 65-Plus spielt der Brief oder die klassische Karte eine größere Rolle als E-Mail und Kurznachricht: In dieser Altersgruppe will knapp jeder Dritte (29 Prozent) auf dem Postweg grüßen.

Trotzdem verschickt auch jeder vierte Deutsche ab 65 (24 Prozent) Kurznachrichten und jeder Neunte ab 65 (11 Prozent) verschickt E-Mails. Soziale Netzwerke werden vor allem von der jüngeren Generation genutzt: 22 Prozent der 14- bis 29-Jährigen posten ihre Neujahrsgrüße auf Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat. Unter den 30- bis 49-Jährigen planen dies 15 Prozent, unter den 50- bis 64-Jährigen 11 Prozent.

Damit die Neujahrsgrüße per Kurznachricht rechtzeitig beim Empfänger ankommen, gibt der Digitalverband Bitkom einige Hinweise:

Technischer Hintergrund
Trotz erhöhter Serverkapazitäten bei den Netzbetreibern sind an Silvester beim SMS-Versand zwischenzeitlich leichte Verzögerungen möglich, da die Nachrichten alle in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers ankommen und dort nacheinander abgearbeitet werden. Beim Versand von Messenger-Nachrichten kommt es vor allem darauf an, dass Sender und Empfänger mit dem Internet verbunden sind. Wie die Nachrichten auf dem Weg behandelt werden, hängt dann vom jeweils genutzten Dienst wie WhatsApp, iMessage oder Hangouts ab.

Vor Mitternacht verschicken
Wer die Silvester-Nachricht einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

Nachricht vorschreiben und gegen Mitternacht absenden
Schnell auf den Weg bringen können Handynutzer die Neujahrsgrüße, wenn sie den Text vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Personen mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle Nachrichten auf die Reise.

Meldung gespeichert unter: Messaging, BITKOM, Marktdaten und Prognosen, Telekommunikation, Internet, Verbände

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