Serbische Mobtel-Posse vor dem Ende

Freitag, 7. April 2006 00:00

BELGRAD/WIEN - Der serbische Mobilfunknetzbetreiber Mobi63 soll bis Ende kommenden Julis verkauft werden. Was sich zunächst relativ banal anhört, ist das wahrscheinliche Ende einer einjährigen Posse um das damals noch unter Mobtel firmierende Unternehmen und seinen diffusen Eigentumsverhältnissen.

Nach den Querelen soll Mobi63 öffentlich versteigert werden. Mitbieten können alle internationalen Unternehmen mit mehr als drei Millionen Kunden. Den Mindestpreis von 800 Mio. Euro müssen sie ebenfalls aufbieten können, sagte der serbische Finanzminister Mladjan Dinkic der Nachrichtenagentur ONASA. Einige namhafte Interessenten sind bereits auf den Plan getreten. Telekom Austria (WKN: 588811<TA1.FSE>) war über die Mobilfunktochtergesellschaft Mobilkom Austria bereits vor einem Jahr in das Geschehen involviert. Darüber hinaus werden Vodafone aus Großbritannien, die spanische Telefonica, die norwegische Telenor und OTE aus Griechenland zu den potentiellen Käufern gezählt. Der Wert von Mobi63 wird auf eine Mrd. Euro taxiert.

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