SAP in der Midlife-Crisis?

Montag, 14. März 2011 16:57
SAP Headquarter

WALLDORF (IT-Times) - SAP ist der einzige deutsche Softwarekonzern von Weltrang. Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen bereits seinen 40sten Geburtstag. Aktuell steckt es in diversen Umstrukturierungen. Ist es also an der Zeit für eine Midlife-Crisis?

Gegründet wurde SAP 1972 durch fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter, die ein Jahr später eine erste Finanzbuchhaltung, das System RF, auf den Markt brachten. 1975 wurde die SAP-Software auf die Bereiche Einkauf, Bestandsführung und Rechnungsprüfung erweitert (System RM). SAP legte dabei Wert auf die Integration der verschiedenen Daten, auf die Nutzung relationaler Datenbanken, die einheitliche Gestaltung grafischer Oberflächen und dem Betrieb auf Rechnersystemen, unabhängig von dessen Hersteller. Das alles bildete gemeinsam die Grundlage für das Wachstum und für den Erfolg von SAP in den 80er Jahren.

Ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte stellt das System R/3 dar, das erstmalig 1991 auf der CeBIT vorgestellt wurde. Mit R/3 war SAP quasi erwachsen geworden und genoss international höchste Wertschätzung. Mit Microsoft und Sun Microsystems (heute Oracle) wurden Partnerschaften geschlossen, die Software wurde auch für den japanischen Markt angepasst. Auch der langjährige Parter IBM stellte selbst auf das System R/3 um. Die 90er Jahre waren davon geprägt, auf Grundlage des R/3-Erfolges zu wachsen.

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