Saban: Israel statt Deutschland

Dienstag, 14. Juni 2005 12:44

DÜSSELDORF - Haim Saban hat keine Lust mehr auf Deutschland. Der israelisch-amerikanische Milliardär will dem Handelsblatt zufolge seine Beteiligung an ProSieben Sat1 abstoßen. Statt dessen hat Saban den israelischen Telekommunikationsmarkt für sich entdeckt: Dort ist er bei der größten Gesellschaft Bezeq (Nasdaq: BZQIF<BZQIF.NOO>) eingestiegen.

Die Beteiligung in Israel wurde bereits vor einem Monat eingefädelt. Anfang Mai diesen Jahres hatte Saban zusammen mit der Private-Equity-Gesellschaft Apax und dem israelischen Investor Mori Arkin 30 Prozent an Bezeq erworben. Der Kaufpreis lag bei 971,6 Mio. US-Dollar. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 10,7 Prozent. Im vergangenen Jahr machte Bezeq u. a. mit dem Kerngeschäft Festnetz- und Mobilfunk einen Umsatz in Höhe von 1,72 Mrd. Dollar. Am Ende stand bei dem in Tel Aviv an der Börse gelisteten Marktführer ein operativer Gewinn von 258 Mio. Euro zu Buche.

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