Premiere fordert Schadensersatz von Kathrein

Donnerstag, 19. März 2009 10:30
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MÜNCHEN - Der Pay-TV-Sender Premiere AG (WKN: PREM11) fordert in der heutigen Verhandlung vor dem Münchner Landgericht mehr als 26 Mio. Euro Schadensersatz vom Receiver-Hersteller Kathrein.Hintergrund: Kathrein soll über eine andere Gesellschaft entsprechende Hardware aus China importiert haben, mit der sich Sicherheitstechniken umgehen lassen, die Anwender zum Schwarzsehen von Premiere-Programmen ermöglicht haben.

Kathrein hat zwischen 2003 und 2007 Receiver hergestellt und sich gegenüber Premiere verpflichtet, keine Umgehungsvorrichtungen zu produzieren oder durch Dritte herstellen zu lassen. Diese Vereinbarung soll Kathrein gebrochen haben, so der Vorwurf von Premiere.

Eine Verletzung sieht eine Vertragsstrafe von 50.000 Euro pro Fall vor, wobei Kathrein in den Jahren 2006 bis 2008 insgesamt durch 33 Lieferungen 219.392 dieser sogenannten Umgehungsvorrichtungen in Deutschland eingeführt und in 489 Fällen an gewerbliche Händler weiterverkauft haben soll. Durch diesen Sachverhalt ergibt sich nunmehr die geforderte Schadensersatzsumme in Höhe von 26,35 Mio. Euro.

Meldung gespeichert unter: Sky Deutschland

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