Paynet statt Freenet: Die Zukunft des Internet

Freitag, 11. März 2005 19:16

HAMBURG - Die freenet.de AG (WKN: 579200<FRN.FSE>) scheint für die Zukunft des Internet-Geschäfts bestens gerüstet. Denn die liegt in von Kunden bezahlten Online-Dienstleistungen. Dieser Markt werde laut der Studie „Deutschland Online 2“ sein Volumen bis 2010 vervierfachen.

Genauer gesagt wird sich das Marktvolumen für Internet-Bezahldienste binnen fünf Jahren von heute 45 Mio. Euro auf 185 Mio. Euro vergrößern. Momentan geben noch 45 Prozent der Befragten in einem halben Jahr weniger als 25 Euro in diesem Bereich aus. Dies beschränkt sich zumeist auf Downloads von schriftlichen Informationen wie Testberichten und anderen Online-Publikationen. Das soll sich mit der Zeit ändern. In diesem Zusammenhang ist es für die Unternehmen wichtig, sich bereits jetzt auf dem Markt zu positionieren. Nach den Branchenriesen T-Online und Arcor hat Freenet nun auch beispielsweise einen Video-on-Demand-Dienst angekündigt. Auch Mitschnitte von Online-Musiksendern - bisher gratis - werden künftig kostenpflichtig. „Etwa zehn Prozent bleiben dann dabei“, sagte Freenet-Chef Eckard Spoerr. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen nach dem Willen von Spoerr etwa 700.000 der sieben Millionen Freenet-Kunden für einen Dienst zur Kasse gebeten werden. Heute sind es gerade 200.000.

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