Open Source-Software - mehr als eine Alternative

Freitag, 16. Oktober 2009 14:33

(IT-Times) - Die Vorteile im Einsatz von Open Source-Software fasst kurz und deutlich das <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering  zusammen. Zum einen liegt Open-Source Software (OSS) in einer änderbaren Form vor und kann an die Bedürfnisse der Anwenderorganisation angepasst werden. Zum anderen bietet Open Source-Software vergleichsweise moderate Anschaffungskosten für Funktionen, die andernfalls selbst entwickelt oder aus proprietären Quellen teurer zugekauft werden müssten. Allerdings sind mit dem Einsatz von Open Source-Software spezifische Risiken verbunden. Dies betrifft insbesondere Überlegungen hinsichtlich der Einsatzreife und der Zukunftsfähigkeit, aber auch rechtliche Aspekte wie Gewährleistungs- oder Lizenzfragen. Daher sollten derlei Kriterien in Bezug auf konkrete Unternehmensziele bewertet werden, um Open Source-Software so gewinnbringend und so risikoarm wie möglich einzusetzen.

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Öffentlicher Sektor soll stärker auf OSS setzen

Und so wundert es dann auch nicht, wenn aktuell in der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Frankfurter Rundschau gefordert wird, dass sich die neue Bundesregierung, die sich in Wirtschaftsfragen nicht zuletzt durch den gelben Bündnispartner FDP dem Mittelstand verschrieben hat, verstärkt um das Thems Open Software kümmern soll. Denn eins ist klar: Die großen Zukunftsaufgaben lassen sich wohl nur durch den unterstützenden Einsatz von Software lösen. Um nun durch die Regierung den Einsatz von Open Software zu fördern, sollen diese freien Programme beispielsweise bei öffentlichen Ausschreibungen stärker berücksichtigt werden. Aus Sicht des Steuerzahlers scheint es angesichts klammer öffentlicher Kassen ohnehin fragwürdig, warum das nicht schon lange der Fall ist.

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Unternehmen - nicht zuletzt die mittelständischen - haben schon längst begriffen, dass sie durch den Einsatz von Open Source-Software, durchaus Kosten im Betrieb und in der Nutzung einsparen lassen. Auch, wenn dadurch im Zuge der Softwarebeschaffung durchaus höhere Beratungskosten anfallen als beim Kauf einer Standard-Lizenz-Software von der Stange. Doch die anfänglichen höheren Beratungskosten können durchaus gut angelegtes Geld sein, wie auch ein Artikel in <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>IT-Mittelstand in den Vordergrund rückt. Denn eines ist klar: Open Source Software ist zunächst auf den ersten Blick günstiger, kann im Zeitablauf aber durchaus höhere Kosten verursachen. Nur die Gebühren für Lizenzen entfallen an der Stelle, ebenso wie eine hohe Anfangsinvestitionssumme. wird in der Regel ebenfalls nicht fällig, Damit wird Open Source in Zeiten der Krise immer mehr zu einer Entscheidungsalternative.

Auch wenn es zunächst kaum mit nennenswerten Kosten verbunden ist, OSS zu installieren und einzusetzen: Wer auf der Suche nach passenden Softwarelösungen für sein Unternehmen ist, der sollte bei OSS die gleiche Sorgfalt walten lassen wie beim Kauf von herkömmlicher Software. Denn eine einmal gefällte Entscheidung kann nicht mehr so leicht rückgängig gemacht werden, sobald alle Systeme mit dieser neuen Software arbeiten. Daher sollten bei der Entscheidung auch nicht-funktionale Qualitätsanforderungen bedacht werden, wie zum Beispiel Robustheit und Zukunftsfähigkeit. Auch Faktoren wie die Aktivität der Entwicklergemeinde einer Open-Source-Lösung sollte bedacht werden, da dies direkte Konsequenzen auf die langfristige Nutzbarkeit der entstehenden Software hat.

Meldung gespeichert unter: Open Source Software

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