Mobilfunkkunden warten auf GPRS

Mittwoch, 29. November 2000 14:24

Nokia Corp. (NYSE: NOK, WKN: 870737): Der weltweit führende Hersteller von Mobiltelefonen und deren Zubehör, Nokia, steht vor einer für ihn unbekannten Situation: Für mindestens ein Jahr wird das finnische Unternehmen seinen Kunden keine neue Technologie in seinen Produkten anbieten.

Als Grund dafür gilt die Tatsache, dass der schnelle GPRS-Mobilfunkstandard, der eine schnelleres mobiles Surfen durch das Internet ermöglichen soll, von den Mobilfunkbetreibern bislang noch nicht ausgebaut ist und das frühestens Mitte nächsten Jahres der Fall sein wird. Dann wird Nokia auch seine GPRS-fähigen Mobiltelefone auf den Markt bringen. Bis dahin müssen sich Kunden damit begnügen, dass bereits vorhandene Technik ein wenig aufgemöbelt wird, etwa durch farbig beleuchtete Displays oder durch wasserfeste Gehäuse.

Analysten schätzen, dass rund zehn Prozent aller Mobilfunknutzer und jene, die es werden möchten, ihren Kauf eines neuen Gerätes zeitlich nach hinten verschieben, um dann sofort die aktuellste GPRS-fähige Technik zu erstehen. Eine Tendenz, die auch der amerikanische Nokia-Konkurrent Motorola zu spüren bekommen hat. Obwohl Motorola bereits ein GPRS-fähiges Handy auf den Markt gebracht hat, sind die Verkäufe nicht spürbar angestiegen. Die Kunden warten wie Nokia oder auch deren schwedischer Konkurrent Ericsson darauf, dass die Netzbetreiber die Infrastruktur für die neue Technik geschaffen haben.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...