Microsoft nennt Feinde

Freitag, 26. Juli 2002 15:15
Microsoft Logo (2014)

Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747): Microsoft hat im Rahmen einer Analystenkonferenz seine zwei Hauptkonkurrenten genannt. Der amerikanische Softwareriese sieht in IBM und Linux die größten Gefahren. Dies berichtete der Nachrichtendienst Computerwire.

Dies taten führende Mitarbeiter von Microsoft während Microsofts „2002 Financial Analyst Day“ am Donnerstag. Die Manager der Entwicklungs- und Enterprise-Server-Sparte sprachen auch offen über ihre Gegenstrategien. Microsoft will Fuß im Markt für Enterprise Computing fassen. Große Unternehmen sollen in Zukunft ihre Rechenzentren mit Windows Software ausstatten, anstatt auf IBM-Anwendungen und Linux zu bauen.

Eric Rudder, der Senior Vice President der Entwicklungsabteilung, sagte klar heraus, dass IBM der größte Konkurrent sei, in der Art und Weise wie sie Produkte verkaufen und sich um Konzernkunden bemühen. Paul Flessner, der Senior Vice President der .NET Serversparte, nannte IBM und Linux eine enorme Herausforderung. Flessner sagte weiter, was ihn am meisten erschreckt habe, war dass „die Anzahl der verkauften (Windows-)Server gesunken ist“.

Flessner führte weiterhin aus, dass Linux zwar umsonst sei, jedoch müsse man noch in zusätzliche, kommerzielle Softwareerweiterungen investieren, um eine vollständige Lösung zu erhalten. „Ein Betriebssystem besteht aus viel mehr als I/O und Speichermanagement,“ sagte Flessner. Flessner bemerkte, dass IBM eine „leichten Vorsprung“ im Bereich e-Business Infrastruktur habe. IBM vertreibt die auf Linux beruhende e-Business Lösung WebSphere. Eine weitere Bedrohung sei Tivolli.

Meldung gespeichert unter: Linux

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