Microsoft erringt Teilerfolg im MP3-Rechtsstreit

Montag, 5. März 2007 00:00
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REDMOND - Der US-Softwarekonzern Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) hat im Patentstreit um die Verletzung von MP3-Technologien einen Teilerfolg errungen. Ein US-Richter hob die zuvor von einer Jury geforderte Schadensersatzzahlung von 1,52 Mrd. US-Dollar auf. Der US-Bundesrichter Rudi Brewster überstimmte damit die Geschworenen, die zuvor den US-Softwarekonzern mit einer Geldstrafe von 1,52 Mrd. Dollar belegten.

Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Microsoft zwei Alcatel-Lucent-Patente im Bereich digitaler Musik verletzt hat. Microsoft hatte zwei MP3-Codecs (MPEG-1, Layer 3) in seinen Windows Mediaplayer integriert, was Alcatel-Lucent zu einer Klage gegen die PC-Hersteller Gateway und Dell bewogen hat. Bei Alcatel-Lucent ist man der Meinung, dass die Microsoft-Handlungen die Patente der Entwicklungsabteilung Bell Labs verletzt haben. Microsoft sprang den PC-Herstellern zur Seite und brachte entsprechende Einwände vor Gericht vor.

Meldung gespeichert unter: MP3 (MPEG-1 Audio Layer III oder MPEG-2 Audio Layer III)

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