Jeder vierte Teenager schützt Daten in Communitys nicht

Donnerstag, 27. Januar 2011 10:25
BITKOM

- BITKOM rät, private Informationen nur Freunden zu zeigen

- Jeder Zweite nennt Vor- und Nachnamen und Beziehungsstatus

- Morgen Europäischer Datenschutztag

Berlin, 27. Januar 2011

Jeder vierte Jugendliche schützt in Internet-Gemeinschaften seine Privatsphäre nicht ausreichend. So zeigen 19 Prozent der jungen Nutzer die meisten ihrer Daten nicht nur Freunden, sondern allen Mitgliedern des Netzwerks oder sogar allen Internetnutzern. Weitere 4 Prozent wissen nicht, für wen die Infos sichtbar sind. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Viele Netzwerke bieten detaillierte Einstellungen zur Privatsphäre an“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Gerade Jugendliche sollten diese Möglichkeiten nutzen. Vieles, was leichtfertig für alle sichtbar ins Netz gestellt wird, bleibt dort für immer.“ Morgen wird der Europäische Datenschutztag begangen, ein Aktionstag auf Initiative des Europarats.

Der BITKOM rät insbesondere jüngeren Teenagern und deren Eltern, mit privaten Angaben sparsam umzugehen. „Für Kinder ist ein hohes Maß an Datenschutz wichtig. Wer zu viel preisgibt, macht sich leichter angreifbar.“ Jeder zweite junge Nutzer von Internet-Communitys nennt dort seinen vollen Vor- und Nachnamen (44 Prozent) und seinen Beziehungsstatus, also die Angabe, ob er gerade Single ist oder einen festen Freund oder Freundin hat (50 Prozent). Die E-Mail-Adresse nennen 41 Prozent. „Solche Angaben sollten in der Regel nur Freunde und gute Bekannte sehen“, so Scheer.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Institut Forsa mehr als 700 10- bis 18-Jährige in Deutschland repräsentativ befragt.

Ansprechpartner

Christian Spahr

Pressesprecher

Medienpolitik & Recht

Tel. +49. 30. 27576-112

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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