Intel wirft EU-Kommission Rechts- und Verfahrensfehler vor

Dienstag, 15. September 2009 16:35
Intel

SANTA CLARA (IT-Times) - Der US-Prozessorhersteller Intel Corp (Nasdaq: INTC, WKN: 855681) wirft den EU-Behörden vor, bei seinem Urteil mehrere Rechts- und Verfahrensfehler begangen zu haben.

Der Chiphersteller fordert nunmehr die EU-Kommission dazu auf, das Urteil wieder aufzuheben, oder die Strafe entsprechend zu reduzieren. Intel war zuvor von der EU-Kommission mit einer Rekordstrafe von 1,06 Mrd. Euro bzw. 1,45 Mrd. US-Dollar belegt worden. Die Kommission sah es als erwiesen an, dass Intel mit unfairen Geschäftspraktiken den Rivalen AMD aus dem Markt gedrängt hat.

Intel wirft nunmehr der EU-Kommission vor, nicht genügend Beweise vorgelegt zu haben, dass Intel entsprechende Verkaufstaktiken angewendet habe, um den Rivalen AMD aus dem Markt zu drängen. Intel führt dabei an, dass die EU keine nachhaltigen Beweise vorgelegt habe, dass Verbraucher durch die Preisnachlässe von Intel geschädigt worden sind. Daneben sei die EU den Beweis schuldig geblieben, das Intel vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat. Zudem bezeichnet Intel die verhängte Strafe als unverhältnismäßig hoch.

Darüber hinaus wirft Intel der EU auch Verfahrensfehler vor. Obwohl neues Beweismaterial vorgelegt wurde, sei Intel keine weitere Anhörung mehr eingeräumt worden, so der Vorwurf. Auch seien dem Unternehmen etwaige interne Dokumente nicht ausgehändigt worden, wobei auch Protokolle mit wichtigen Schlüsselzeugen nicht ordnungsgemäß geführt wurden, so Intel.

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