Intel-Rivale AMD stellt neuen Epyc Server-Chip und 16-Kern-Chip für den Desktop vor

Server- und Desktop-Chips: AMD geht mit Epyc und ThreadRipper in die Offensive

Mittwoch, 17. Mai 2017 08:45

SAN JOSE (IT-Times) - Intel-Rivale AMD geht in die Offensive. Neben einem neuen Server-Chip (Epyc), präsentierte AMD Produkt-Manager Jim Anderson auch gleich einen neuen PC-Chip mit 16 Kernen für den Desktop.

AMD Epyc Server Chip

Die Wall Street ist begeistert, AMD-Aktien zogen am Vortag um mehr als elf Prozent an. AMD-Chefin Lisa Su präsentierte auf dem Analystentag am Hauptsitz in San Jose AMDs kommenden Zen-basierten Naples Server-Chip, der nun unter dem Namen „Epyc“ im Juni auf den Markt und insbesondere in Datenzentren zum Einsatz kommen soll.

Bei Naples handelt es sich um einen Server-Chip mit zwei Sockeln, der Intels Broadwell-EP-basierten Server-Chip Xeon E5 V4 angreifen soll. Der Epyc Server-Chip von AMD umfasst 32 Kerne und kann 64 simultane Threads gleichzeitig fahren. Der Server-Chip unterstützt bis zu zwei Terabyte RAM-Speicher. Zum Vergleich: Intels Broadwell Chip kommt mit 22 Kernen und 44 Threads und 1,5 Terabyte RAM-Speicher daher.

Mit dem neuen PC-Chip „ThreadRipper“ will AMD seinen technischen Vorsprung vor Intel bewahren. Dabei handelt es sich um einen neuen Desktop-Chip mit 16 Kernen, der 32 Threads simultan laufen lassen kann. Der „ThreadRipper“ soll insbesondere in High-End-Desktop-PCs zum Einsatz kommen.

Neue Ryzen-basierte Desktop-Rechner sollen von führenden OEM-Herstellern noch Ende dieses Quartals auf den Markt kommen. Auch kündigte AMD einen neuen Laptop-Chip mit dem Vega-Grafikchip an, der noch in diesem Jahr verfügbar sein wird. Ferner kündigte Anderson eine neue Version des Ryzen-Chips für Business-PCs an. Der Ryzen Pro zielt insbesondere auf den kommerziellen Markt für Unternehmen ab.

AMD-Chefin Dr. Lisa Su glaubt, dass der neue Server-Chip Epyc die größte Chance für AMD ist, in den nächsten fünf Jahren im Datacenter-Markt zu wachsen. Der Server-Chip soll AMD dabei helfen, seine Bruttomargen zu steigern. Schon in 2018 sollen die Bruttomargen auf über 36 Prozent klettern, in 2020 dann auf über 40 Prozent.

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