Infineon treibt gefährliches Spiel - kommt bald die Übernahme?

Donnerstag, 2. September 2010 18:03
Infineon Technologies Unternehmenszentrale

NEUBIBERG (IT-Times) - Die Infineon Technologies AG (WKN: 623100) hatte lange nach einem Käufer gesucht. Seit Montag ist es offiziell: Infineon verkauft die Mobilfunkchip-Sparte an den Halbleiterhersteller Intel Corp.

Für rund 1,4 Mrd. US-Dollar oder umgerechnet etwa 1,1 Mrd. Euro wechselt die Wireless Solutions-Unit (WLS) den Eigentümer. Der Verkauf wurde von den Märkten zunächst positiv bewertet. Das Geschäft mit Mobilfunkchips war zwar jüngst profitabel geworden, lieferte im Vergleich zu den anderen Geschäftsbereichen von Infineon vergleichsweise schwache Margen. So erwirtschaftete die Sparte WLS im dritten Quartal 2010 bei einem Umsatz von 346 Mio. Euro ein Ergebnis von 24 Mio. Euro.

Zum Vergleich: Die Sparte Automotive spielte bei einem Umsatz von 333 Mio. Euro ein Ergebnis von 52 Mio. Euro ein. Das Industriegeschäft meldete einen Umsatz von 373 Mio. Euro sowie ein Segmentergebnis von 82 Mio. Euro. Auf den ersten Blick macht die Trennung vom Mobilfunkchip-Geschäft damit Sinn. So werden Mittel frei, um in den margenstärkeren Bereichen zukaufen zu können. Doch sicher ist auch: Infineon verliert durch den Verkauf wichtige Kunden.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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