In fünf Schritten zum Solarstromspeicher

Dienstag, 5. November 2013 10:37
BSW-Solar

Mit Solarstromspeicher maximale Unabhängigkeit erreichen / BSW-Solar gibt Tipps zum Speicherkauf / Attraktive staatliche Förderung nutzen

Berlin, den 5. November 2013 – Der Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung motiviert immer mehr Menschen dazu, selbst Stromerzeuger zu werden. Mit einer eigenen Solarstromanlage setzen bereits mehr als 1,3 Millionen Betreiber einen Kontrapunkt zum zuvor herrschenden Oligopol der Energiekonzerne. Sonnenspeicher passen perfekt zu dieser Motivlage. Denn kombiniert mit Solarstromanlagen können sie den Eigenverbrauch verdoppeln und den Selbstversorgungsgrad mit Strom auf über 60 Prozent erhöhen. „Ein Solarstromspeicher ist die Unabhängigkeitserklärung für den Energiebürger“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Der BSW-Solar erklärt die fünf Schritte bis zum eigenen Sonnenspeicher.

1. Angebote einholen

Wer bereits Solarstrom erzeugt, kann einen Energiespeicher nachträglich hinzufügen. Für Neueinsteiger ist ein Kombisystem aus Photovoltaik-Anlage und Speicher ratsam. In beiden Fällen schaut sich der Fachmann das Haus an und erstellt aufgrund des persönlichen Verhaltensprofiles der Stromnutzung und der gegebenen Voraussetzungen ein Angebot. „Platzprobleme gibt es aufgrund der kompakten Bauweise nicht. In der Regel werden Energiespeicher im Keller oder im Hauswirtschaftsraum betrieben“, erklärt Andreas Rupp, Vertriebsleiter der HOPPECKE Batterien GmbH & Co.KG. Das kostenlose Infoportal www.solartechnikberater.de hilft bei der Suche nach einem geeigneten Fachbetrieb.

2. Zwei Technologien stehen zur Auswahl

Die Stromspeicher für den Heimbedarf arbeiten entweder auf Blei-Basis (Blei-Säure, Blei-Gel) oder mit Lithium-Ionen. „Welche Technologie letztendlich in Frage kommt, hängt von den eigenen Bedürfnissen und den Gegebenheiten vor Ort ab“, erklärt Mayer. Die Speicher unterscheiden sich vor allem in der Energiedichte, der Lebensdauer und dem Preis. Der Installateur achtet bei der Planung darauf, dass alle Komponenten für das Heimkraftwerk wie Photovoltaik-Anlage, Wechselrichter, Speicher und Ladeelektronik aufeinander abgestimmt sind und eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote erreicht wird.

3. Von der staatlichen Förderung profitieren

Die staatliche Förderbank KfW bietet zinsgünstige Kredite für die Speicherfinanzierung an. Bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten übernimmt dann der Staat. Wichtig ist, dass der Speicheranbieter die Fördervoraussetzungen erfüllt. „Im Zweifel den Installateur fragen und unbedingt vor der Auftragsvergabe mit dem Angebot den Förderkredit bei der Hausbank oder Sparkasse beantragen“, betont Christoph Lapczyna, Pressesprecher vom Speicherexperten Bosch Power Tec. Rückwirkend sei dies nicht mehr möglich.

Meldung gespeichert unter: BSW-Solar

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