IBM entwickelt revolutionäre Medizintechnik - Nanopartikel töten Bakterien ab

Montag, 4. April 2011 09:38
IBM Campus

SAN JOSE (IT-Times) - IBM-Forscher haben eine neue Technologie entwickelt, die Bakterien abtötet, die bislang gegen Antibiotika immun waren. Mit der neuen Nanomedizin adressiert IBM einen Markt, der auf 34 Mrd. US-Dollar taxiert wird und bislang ein zentrales Problem der Gesundheitsindustrie war, so Bloomberg.

IBM-Forscher ist es demnach gelungen, Nanopartikel im Labor herzustellen, die 50.000 Mal kleiner sind, als das menschliche Haar. Durch die geringe Größe können diese Nanopartikel die Zellenwand von Antibiotika-resistente Bakterien durchbrechen und diese zerstören. Die Technologie soll keine Rückstände hinterlassen und den Körper nur wenig belasten, so eine Studie des Nature Chemistry.

Antibiotika haben den Nachteil, dass diese bei zu häufigem Einsatz eine gewisse Resistenz im Körper hervorrufen. Bei künftigen Einsatz gegen Erkrankungen kann der Fall eintreten, dass der Körper auf Antibiotika nicht mehr anspricht. Diese Situation führt jährlich zu 100.000 toten Patienten, denen aufgrund der Resistenz nicht mehr geholfen werden kann und Infektionen zum Opfer fallen, so eine Studie der Infectious Desearse Society of America.

Meldung gespeichert unter: International Business Machines (IBM)

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