Hewlett-Packard meldet Gewinneinbruch - PC-Geschäft zeigt Schwächen

Dienstag, 22. November 2011 10:19

PALO ALTO (IT-Times) - Der weltweit führende PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) hat im vergangenen vierten Fiskalquartal 2011 einen Gewinneinbruch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen müssen. Insbesondere hohe Restrukturierungskosten belasteten das Ergebnis.

Der Umsatz von HP ging im vergangenen Oktoberquartal um drei Prozent auf 32,12 Mrd. US-Dollar zurück. Der Nettogewinn brach dabei um 91 Prozent auf 239 Mio. US-Dollar oder 12 US-Cent je Aktie ein, nach einem Profit von 2,54 Mrd. Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie im Jahr vorher.

Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen konnte HP (NYSE: HPQ, WKN: 851301) einen Nettogewinn von 1,17 Dollar je Aktie realisieren und damit zunächst die Analystenerwartungen übertreffen, die im Vorfeld mit Einnahmen von 32,05 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 1,13 Dollar je Aktie gerechnet hatten.

Der Gewinneinbruch ist vor allem auf die Entscheidung von HP zurückzuführen, dass Tablet- und Smartphone-Geschäft abzuwickeln. Weitere Abschreibungen und Akquisitionskosten führten zu Belastungen von 3,3 Mrd. Dollar im jüngsten Quartal. Allein die Schließung des webOS Geschäfts verursachte Kosten in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar.

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