Hat Hewlett-Packard Handelssanktionen gebrochen?

Dienstag, 30. Dezember 2008 09:07
Hewlett Packard (HP)

PALO ALTO - Der US-Drucker- und PC-Hersteller Hewlett-Packard (NYSE: HPQ, WKN: 851301) hat möglicherweise US-Handelssanktionen gegen den Iran gebrochen, nachdem das Unternehmen einen dritten Vertriebshändler beauftragt hat, HP-Drucker im Iran zu verkaufen. Dies berichtet der Boston Globe in seiner gestrigen Ausgabe.

Nach Angaben der Zeitung hat HP bereits im Jahr 1997 einen Vertriebsdeal mit der in Dubai ansässigen Redington Gulf geschlossen, um Drucker im Iran zu verkaufen, obwohl zwei Jahre vorher die damalige Clinton-Regierung Handelssanktionen gegen das Land verhängt hatte.

Durch die indirekte Umgehung des Handelsembargos konnte sich HP einen hohen Marktanteil im Iran sichern. Inzwischen wird HP im Mullah-Staat ein Marktanteil von 41 Prozent bei Druckern eingeräumt, heißt es.

Meldung gespeichert unter: Hewlett Packard (HP)

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