Handy-TV ab 2008 in Deutschland

Mittwoch, 17. Oktober 2007 16:10
ProSiebenSat.1 Media

DÜSSELDORF - Ab 2008 soll in Deutschland einheitlich Fernsehen über das Mobiltelefon angeboten werden. Gestern Abend entschieden sich 14 Medienanstalten für den Anbieter Mobile 3.0 um das neue Programm zu realisieren.

Mobile 3.0 ist ein Joint Venture des südafrikanischen Medienkonzern Naspers sowie den Verlagshäusern Burda und Holtzbrinck. Ziel sei es, nicht nur die Programme der großen Anbieter der Branche wie ARD, ZDF oder der ProSiebenSat1 Media AG (WKN: 777117) zu senden, sondern auch regionale Anbieter zu vertreten. Starten soll das neue Projekt im Sommer 2008 pünktlich zur Fußball EM. Als Preis sind sieben Euro pro Monat geplant. Auf diese Weise soll besonders eine schnelle Akzeptanz in den Zielgruppen erreicht werden. Bei einem niedrigen Preis sei die Hemmschwelle bei Neukunden geringer, so Paulus Neef von Mobile 3.0 gegenüber dem Handelsblatt.

Mit der Entscheidung für Mobile 3.0 erhielten auch verschiedene Telekommunikationsunternehmen einen Korb. Sowohl die Deutsche Telekom, Vodafone als auch O2 hatten sich um eine Ausstrahlungslizenz für das Fernsehen im DVB-H-Standard beworben. Dabei habe es anfangs keinen klaren Favoriten als Anbieter gegeben, so die verschiedenen Landesmedienanstalten. Die spätere Entscheidung sei allerdings einstimmig erfolgt. Man habe Mobile 3.0 auch aus Gründen der Medienvielfalt gewählt.

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