Glücksspiel: BITKOM fordert Abkehr vom Staatsmonopol

Dienstag, 14. Dezember 2010 10:58
BITKOM

- Lotto- und Wettmonopol der Länder laut EU-Gericht rechtswidrig

- Ministerpräsidenten beraten morgen – auch über Internetsperren

- Gefahrenprävention nur auf offenem Markt umfassend möglich

- Zwei Millionen Deutsche nehmen an Online-Glücksspielen teil

Berlin, 14. Dezember 2010

Der Hightech-Verband BITKOM hat die Bundesländer aufgefordert, ihr Lotto- und Wettmonopol aufzugeben und klare Regeln für einen freien und fairen Markt zu schaffen. Vor der morgigen Beratung der Ministerpräsidenten zum Glücksspiel-Staatsvertrag sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer: „Der Europäische Gerichtshof hat das staatliche Lotto- und Sportwettenmonopol in Deutschland für unrechtmäßig erklärt. Jetzt gibt es eine Chance, zeitgemäße Regeln für einen offenen Glücksspiel-Markt in Deutschland festzulegen – inklusive der nötigen Bedingungen zur Gefahrenprävention.“ Das EU-Gericht hatte im September gerügt, dass das deutsche Monopol nicht auf Suchtprävention ziele, sondern den Ländern Einnahmen sichern solle. Auch sei ein staatliches Lotto- und Wettmonopol nicht zu rechtfertigen, solange andere Glücksspiele wie das Automatenspiel privaten Anbietern offen stehen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte sich dieser Auffassung vor kurzem angeschlossen.

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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