Fünf Millionen Fußball-Fans verfolgen WM per PC am Arbeitsplatz

Mittwoch, 9. Juni 2010 09:37
BITKOM

Online-Berichte, Ticker und Live-Videos am populärsten

Fast jeder Zweite surft während der Arbeitszeit auch privat

BITKOM gibt Tipps für Beschäftigte und Arbeitgeber

Berlin, 9. Juni 2010 Eine kleine Pause für den Fußball muss sein, finden viele Arbeitnehmer. Fast fünf Millionen Deutsche wollen die Spiele und Ergebnisse der Weltmeisterschaft im Internet am Arbeitsplatz verfolgen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage für den Hightech-Verband BITKOM hervor. Jeder sechste berufstätige Fußball-Fan (17 Prozent) liest nach den Spielen online Tabellen und Berichte am Dienst-PC. 13 Prozent verfolgen die Spiele am Arbeitsplatz per Live-Ticker, 9 Prozent als Live-Video im Internet. „Für Fußball-Fans ist das Web ein attraktiver Informationskanal, gerade bei Großereignissen wie der WM“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das ist eine Herausforderung für viele Arbeitgeber. Unternehmen sollten mit der privaten Internetnutzung im Job offen umgehen und klare Regeln definieren.“

Fast jeder zweite Berufstätige (43 Prozent) verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke, jeder vierte (25 Prozent) sogar täglich. Das geht aus einer BITKOM-Studie zur Internetgesellschaft hervor, die von dem Hamburger Institut Aris durchgeführt wurde. Umgekehrt sind zwei Drittel der Berufstätigen (67 Prozent) auch nach Büroschluss regelmäßig für Kunden, Kollegen oder Chefs per Internet oder Handy erreichbar. „Die Grenze zwischen Job und Privatleben ist längst gefallen“, so BITKOM-Präsident Scheer. „Sowohl Firmen als auch Arbeitgeber können von einer gewissen Flexibilität im Umgang mit dem Web profitieren.“ Der BITKOM rät Unternehmen, klare Regeln für die private Internet-Nutzung im Job zu formulieren, aber auch für die Erreichbarkeit der Mitarbeiter außerhalb der regulären Arbeitszeit.

Ob das private Surfen im Job erlaubt ist, regelt kein spezielles Gesetz. Die meisten der folgenden Tipps leiten sich aus allgemeinen Gesetzen und der Rechtsprechung ab:

1. Wer entscheidet über die private Nutzung des Internets?

Allein der Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, das private Surfen zuzulassen. Entscheidet er sich dafür, hat er zwei Möglichkeiten: Er kann es generell erlauben oder auf bestimmte Zeiten oder Seiten begrenzen.

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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