First Solar - mit YieldCo und Caterpillar in eine bessere Zukunft?

Dünnschichtmodule

Montag, 18. Mai 2015 14:46
First Solar

(IT-Times) - Amerikas führender Solarkonzern First Solar enttäuschte im ersten Quartal mit einem kräftigen Umsatzrückgang. Zudem wies der US-Dünnschichtspezialist erstmals seit drei Jahren wieder einen Verlust in einem Quartal aus.

Ursächlich hierfür sind neben Verzögerungen bei einigen PV-Projekten ein Strategiewechsel: First Solar will einige Photovoltaik-Projekte selbst betreiben und nicht wie bislang propagiert veräußern. Hintergrund ist der Entschluss des Unternehmens, gemeinsam mit der Nummer zwei der Branche, SunPower, ein YieldCo zu gründen, in dem das PV-Projektgeschäft gebündelt werden soll.

YieldCo soll noch in Q2 2015 an den Start gehen
Das Joint Venture mit dem Namen 8Point3 Energy Partners soll später an die Börse und regelmäßig Dividenden Zahlen. Was zunächst positiv für Investoren klingt, wird zunächst die Umsatz- und Gewinnentwicklung von First Solar (Nasdaq: FSLR, WKN: A0LEKM) belasten. Langfristig könnte sich die YieldCo-Strategie für Investoren und Anleger aber auszahlen, denn ein YieldCo bietet verschiedene Vorteile.

Neben steuerlichen Anreizen bietet ein YieldCo mehr finanziellen Spielraum für die Finanzierung weiterer PV-Anlagen. Dies macht Sinn, gilt das Geschäft mit dem Betrieb eigener Solaranlagen als profitabler als der schlichte Verkauf von Solarmodulen. In dem geplanten YieldCo von First Solar dürften PV-Projekte mit einer Leistung von 423 Megawatt gebündelt sein. Hinzu kommen weitere 39 Megawatt an Dachanlagen bei 5.900 Kunden.

First Solar steigert Wirkungsgrad konsequent
Um das PV-Projektgeschäft weiter anzutreiben, setzt First Solar auf die kontinuierliche Verbesserung seiner Dünnschichtmodule. Zwar hat First Solar zuvor den Silizium-Spezialisten TetraSun aufgekauft, vertraut aber mehrheitlich weiter auf seine Dünnschichttechnik.

Das Problem bislang: Die Kosten gegenüber Silizium-basierte Solarmodule waren zwar geringer, doch auch die Wirkungsgrade waren bislang niedriger als bei der Silizium-Konkurrenz. Dies soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Meldung gespeichert unter: Dünnschicht-Solarmodule (Thin-Film)

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