Facebook will in 2014 mit Apps und neuen Werbeprodukten weiter wachsen

Social Networking

Montag, 3. Februar 2014 14:24
Facebook Unternehmenslogo

(IT-Times) - Facebook bleibt weiter auf der Überholspur. Eindrucksvoll stellte das Social-Networking-Portal im jüngsten Quartal unter Beweis, wie erfolgreich das Unternehmen inzwischen im Mobile-Markt ist. Facebook-Finanzchef David Ebersman spricht bereits von Facebook als „Mobile-First-Company“.

Der Mobile-Werbeumsatz zeichnete im jüngsten Quartal für 53 Prozent der Werbeumsätze verantwortlich, nach 23 Prozent im Jahr vorher. Damit dürfte Facebook durch Mobile-Werbung im jüngsten Quartal rund 1,25 Mrd. US-Dollar umgesetzt haben, deutlich mehr als Analysten im Schnitt erwartet hatten (1,11 Mrd. Dollar). Zudem kletterte der Werbeumsatz pro Facebook-Nutzer um 24 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 2,14 Dollar.

Nach Angaben der Marktforscher aus dem Hause eMarketer hat sich Facebook (Nasdaq: FB, WKN: A1JWVX) im Jahr 2013 rund 18 Prozent des auf 16,7 Mrd. US-Dollar geschätzten weltweiten Mobile-Werbemarktes gesichert und liegt damit hinter Google auf Platz zwei.

Facebook plant weitere Apps
Mit zum großen Erfolg von Facebook im vergangenen Jahr hat insbesondere der Facebook Messenger beigetragen, der weiterhin in den App-Charts mit ganz oben steht. Diesen Erfolgskurs will Facebook auch in 2014 weiterführen, indem das Unternehmen weitere standalone Apps auf den Markt bringen will, die Standard-Funktionen auf dem Mobiltelefon bzw. Tablet übernehmen.

Einen ersten Vorgeschmack was 2014 kommen wird, lieferte Facebook mit der Vorstellung von Paper, einer News-App, die der populären iPhone-App Flipboard Konkurrenz machen soll.

Facebook stellt Custom Audiences vor
Daneben hat Facebook mit Custom Audiences ein neues Werbe-Feature für Vermarkter auf den Markt gebracht. Facebook stellte das neue Feature erstmals im Oktober 2013 vor, dass seither in der Testphase vor. In den kommenden Monaten soll Custom Audiences global ausgerollt werden, verspricht Facebook.

Über Custom Audiences können Werbevermarkter Kunden, welche Webseiten oder die Mobile-App besucht haben, noch zielgerichteter durch sogenannte Call-to-Action Buttons und Special-Messages ansprechen. Hier stehen fünf verschiedenen Button-Typen zur Auswahl. Shop Now, Learn More, Sign Up, Book Now oder Download.

Damit dürften die Werbeumsätze in diesem Jahr noch weiter zulegen, zumal Facebook in 2014 seinen populären Foto-Sharing-Dienst Instagram (150 Millionen Nutzer) via Werbung noch stärker monetarisieren will.

Kurzportrait

Die im Jahre 2004 gegründete und im kalifornischen Menlo Park ansässige Facebook gilt mit über 1,2 Milliarden registrierte Nutzer als das weltweit führende Social-Networking-Portal. Facebook betreibt eine Online-Plattform und stellt entsprechende Tools bereit, damit Nutzer mit Familienmitgliedern und Freunden jederzeit in Kontakt bleiben können.

Der Facebook Newsfeed ist das Hauptfeature innerhalb des Facebok-Profils, erhält der Nutzer damit stets aktuelle Informationen über Storys von Freunden, sowie anderen Quellen. Der Facebook Newsfeed beinhaltet sowohl Postings wie auch Fotos und Event-Updates, App-Updates und andere Aktivitäten. Jeder Nutzer kann seinen Newsfeed personalisieren, so dass jeder Anwender die Nachrichten erhält, die seiner Interessenslage entsprechen.

Zudem fungiert Facebook auch als Foto-Sharing-Service. Nutzer können eine unbegrenzte Anzahl von Fotos hochladen und mit Freunden teilen. Gleiches gilt auch für Videos. Über Facebook Events können Nutzer Feiern und andere Veranstaltungen organisieren und Einladungen verwalten. Über Facebook Places können Nutzer ihren Standort mit Freunden teilen und selbst sehen, wo sich Freunde oder Familienmitglieder gerade befinden. Entwickler können die Facebook-Plattform dazu nutzen, um Anwendungen zu entwickeln, um damit weitere Kundenschichten zu erreichen. Zudem bietet Facebook eine Reihe von Tools und ein API, so dass Entwickler ihre eigenen Social-Apps entwickeln können. Anfang 2012 waren mehr als neun Millionen Apps und Webseiten mit Facebook direkt verknüpft. Anfang 2012 verstärkte sich Facebook durch die Übernahme des Foto-Sharing-Tools Instagram für eine Mrd. Dollar. Später wurde die Design-Agentur Polt Peters aufgekauft. In 2013 wurden neben Mixtent, auch Mobile Technologies und Onavo übernommen. Anfang 2014 setzte Facebook seine Einkaufstour weiter fort und schluckte mit Little Eye Software Labs und Branch Media weitere Unternehmen.

Facebook erzielte bislang den Großteil seiner Erlöse durch Online-Werbeeinahmen. Eine weitere Einnahmequelle sind Social-Games. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kontrolliert auch nachdem IPO weiterhin die Mehrheit der Stimmrechte bei Facebook.

Zahlen

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