Eine Million Flachbildfernseher übers Web verkauft

Freitag, 25. Juni 2010 09:41
BITKOM

- Internet-Absatz steigt 2009 um 25 Prozent

- Fast alle Vertriebskanäle nutzen ergänzend das Internet

- Elektronikfachmärkte bleiben wichtigste Anbieter

Berlin, 25. Juni 2010

TV-Geräte werden in Deutschland immer häufiger online verkauft. 2009 wurden über eine Million Flachbild-Fernseher über das Internet abgesetzt, über 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit. „Der Online-Handel mit Unterhaltungselektronik hat inzwischen einen festen Platz in der Handelslandschaft“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. 2009 wurde jedes siebte moderne TV-Gerät übers Web verkauft, zwei Jahre zuvor war es noch jedes zehnte. Auch der traditionelle Fachhandel verkauft inzwischen erfolgreich über das Internet. Insgesamt wurden laut Marktforschungsinstitut EITO im vergangenen Jahr 8,3 Millionen Flachbildfernseher in Deutschland abgesetzt, für dieses Jahr werden 9,1 Millionen erwartet. 2009 betrug der entsprechende Umsatz 5,9 Milliarden Euro, 2010 sollen es 6,1 Milliarden Euro werden.

Die meisten Flachbild-Fernseher werden von den großen Elektronikfachmärkten verkauft – Internetabsatz und stationärer Handel zusammengerechnet. Sie stehen für fast die Hälfte (49 Prozent) des vom GfK Handelspanel erhobenen Gesamtmarkts. Auf den traditionellen Fachhandel entfallen knapp 30 Prozent. Versandhändler, reine Online-Händler, Kaufhäuser und Verbrauchermärkte teilen sich ein gutes Fünftel (21 Prozent) des Marktes.

„Dank neuen beratungsintensiven TV-Technologien wie HD-TV und 3D-TV sowie der Heimvernetzung hat der Fachhandel die Chance, mit kompetenter Beratung Marktanteile zurückzuerobern“, sagte Berg. Die großen Chancen für den Fachhandel zeigt eine aktuelle Studie: Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS-Infratest im Auftrag des BITKOM würde die Hälfte der Kunden lieber dort kaufen, wo die Beratung und der Service stimmen – und ist auch bereit, dafür mehr zu bezahlen.

Zur Methodik: Die GfK erhebt im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe die Verkäufe  an Endkonsumenten in Deutschland. Die von der GfK beobachteten Absatzkanäle umfassen rund 85 Prozent der Verkäufe. Aus methodischen Gründen werden die Lebensmitteldiscounter, Baumärkte und Direktverkäufe nicht erfasst. Die Gesamtzahlen für den Markt sind im EITO verfügbar.

Ansprechpartner

Marc Thylmann

Pressesprecher

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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