DTAG: Nettoüberschuss fast halbiert

Donnerstag, 1. März 2007 00:00

BONN - Die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 deutliche Verluste erlitten. Am heutigen Donnerstag legte das Unternehmen die Bilanzen vor.

Der harte Wettbewerb und der deutliche Preisverfall machten dem Branchenprimus schwer zu schaffen. Während der Konzernumsatz um 2,9 Prozent auf 61,3 Mrd. Euro zulegte, betrug der Nettoüberschuss nunmehr 3,2 Mrd. Euro. Im vergangenen Geschäftsjahr 2005 waren es noch rund 5,6 Mrd. Euro. Das der bereinigte Konzernüberschuss noch 3,9 Mrd. Euro betrug, ist vor allem dem guten Auslandsgeschäft geschuldet. Die Deutsche Telekom AG konnte sich im internationalen Terrain um 13 Prozent verbessern. Die größten Verluste meldet die Festnetzsparte T-Com. Im vergangenen Jahr gewannen zahlreiche DSL-Reseller neue Kunden, was sich negativ auf das Spartenergebnis der Deutschen Telekom AG auswirkte. Der Umsatz sank um 5,2 Prozent auf 24,66 Mrd. Euro. Das EBIT reduzierte sich um 35,7 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Der harte Preiskampf mit E-Plus und den anderen Mobilfunkanbietern zeigt ebenfalls Auswirkungen. In dieser Sparte legte der Umsatz zwar um 8,8 Prozent auf 32,04 Mrd. Euro zu und das EBIT verdoppelte sich auf 4,50 Mrd. Euro, doch auch hier sind die Erträge aus dem Auslandsgeschäft ausschlaggebend. T-Mobil Deutschland verlor beim Umsatz dagegen 4,7 Prozent. Damit lag der Umsatz in diesem Segment bei 8,2 Mrd. Euro. Die Dividende pro Aktie wird mit 0,72 Euro angegeben.

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