Cloud Computing: Die Zukunft ganz nahe

Freitag, 24. Juli 2009 15:03

(IT-Times) - Erinnern Sie sich? Als vor wenigen Monaten ein Jumbo-Jet in New York notwassern musste, da wurde das bereits via Twitter verbreitet, ehe das Flugzeug wirklich auf dem Wasser aufsetzte. Das war so etwas wie die Geburtsstunde von Twitter jenseits der Wahrnehmungsschwelle für große Teile der Bevölkerung, die ansonsten mit Web 2.0-Applikationen weniger am Hut hat.

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Sicherheitsfrage noch ungelöst

Nun ist es das Unternehmen, das hinter Twitter steht, das erneut ein Thema auf den Plan bringt, das sich schon seit längerem aus der Trendecke hin zum gelebten „State of the Art“ bewegt: Cloud Computing. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen und zunehmend auch Privatanwender brauchen sich um Rechenkapazität, Speicherplatz und Programme nicht mehr wirklich Sorgen zu machen. Sie liegen in der Cloud abrufbereit - gerade so, wie man sie braucht. Man braucht nicht mehr als einen schnellen Internetanschluss - den gibt es mittlerweile schon für unterwegs - und einen Browser, über den sich viele der Programme aus der Cloud abrufen und nutzen lassen. Ein Problem machte nun aber Twitter mal wieder deutlich: Das Thema Sicherheit spielt in der gesamten IT eine Rolle. Und steht ein physischer Server in einem Unternehmen, so geht man heute davon aus, dass er standardmäßig so gesichert ist, dass wohl nur wenige hochtalentierte Hacker den Weg auf diesen Server finden würden, um Daten einzusehen oder zu stehlen. Kurz: Die herkömmliche IT-Infrastruktur ist weitestgehend sicher. Kann man das nun auch über die Infrastruktur im Cloud Computing sagen?

Die Twitter-Geschichte erzählt laut Financial Times eine andere Version. Das Unternehmen hat - innovativ, wie es ist - sämtliche Daten und Dateien, Strategiepläne, Mitarbeiterlebensläufe und interne Mails in der Cloud via Google Apps, der Cloud-Computing-Plattform gespeichert. Die wurden nun gehackt. Eine peinliche Sache für Twitter. Und für Google Apps, könnte man meinen. Doch Twitter stellt sich schnell schützend vor Google und die Cloud-Anwendungen. Die Panne sei allein durch Nachlässigkeiten einer Twitter-Mitarbeiterin herbei geführt worden. Google Apps habe selbstverständlich keine einzige Schwachstelle. Vielleicht sollte erwähnt werden, dass es für Twitter interessant sein könnte, würde Google bei dem innovativen Zwitscher-Dienst einsteigen.

Nicht jede Anwendung ist in der Cloud gut aufgehoben

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