BVDW: Qualifizierungsinitiative für Deutschland - Chance und gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Dienstag, 21. Oktober 2008 16:25
BVDW

PRESSEMITTEILUNG

Qualifizierungsinitiative für Deutschland - Chance und gesamtgesellschaftliche Herausforderung

BVDW stellt 8-Punkte-Maßnahmenkatalog vor

Düsseldorf/Berlin, 21. Oktober 2008 - Auf dem Bildungsgipfel in Dresden am 22. Oktober 2008 soll die so genannte "Qualifizierungsinitiative für Deutschland" vorgestellt und beschlossen werden. Diese wurde Ende 2007 von den Regierungschefs von Bund und Ländern ins Leben gerufen und deren Schwerpunkte durch die Kultusministerkonferenz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 6. März 2008 festgelegt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. möchte diese Initiative sehr gerne unterstützen und stellt dazu einen 8-Punkte-Maßnahmenkatalog vor.

Der Maßnahmenkatalog des BVDW sieht in erster Linie die Verbesserung der IKT- und Medien-Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler, den Ausbau von IKT-Lerninhalte an allgemein bildenden Schulen und die Einrichtung von Leistungskursen "Digitale Medien" an allgemein bildenden Schulen sowie die Verbesserung der beruflichen IKT- und Medien-Ausbildungen im Hochschulbereich vor. Darüber hinaus stehen eine verbesserte Praxisorientierung von Informatik-Studiengängen an den Hochschulen, die Einrichtung von interdisziplinären Medien/IT Studiengängen an den Hochschulen und die Verringerung der sehr hohen Abbrecherquote im Bereich der Informatik-Studiengänge unter den acht Punkten des Maßnahmenkataloges. Zuletzt wird eine verstärkte Förderung betrieblicher und außerbetrieblicher Weiterbildung in den Bereichen IKT und digitale Medien gesehen.

Dr. Peter Littig (DEKRA Akademie GmbH), Leiter der Fachgruppe Aus- und Weiterbildung im BVDW weiß um die Relevanz dieser Maßnahmen: "Damit ist gewährleistet, dass Schulabsolventen ein direkter Einstieg in die Ausbildung und Hochschulabsolventen ein direkter Einstieg in den Berufsalltag ermöglicht wird. Einerseits werden Unternehmen in die Lage versetzt, offene Stellen mit speziellen Anforderungen im Umgang mit medialen Anwendungen und Inhalten schnell und qualifiziert zu besetzten, andererseits erhalten die Absolventen eine entsprechende und umfassende Qualifikation, der ihnen einen schnellen und langfristig gesicherten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht."

Dabei darf allerdings das Augenmerk nicht allein auf die schulische oder universitäre Ausbildung gelegt werden. Hier wird zwar die Basis für die beruflichen Chancen von Schülern und Studenten geschaffen, dennoch darf dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass bereits beschäftigte Arbeitnehmer als Berufstätige stärker denn je unter dem Druck stehen, den ständig neuen medialen Anforderungen gewachsen zu sein. Es müssen Maßnahmen geschaffen und ausgebaut werden, die es Berufstätigen ermöglicht, sich auch während oder neben einer beruflichen Tätigkeit entsprechend aus- und fortzubilden. "Nur so kann einerseits die Qualifikation des einzelnen Mitarbeiters gesichert und ausgebaut werden und andererseits die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in einem globalen Markt bewahrt werden", ergänzt Dierk Ladendorff (KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V.), stellvertretender Leiter der Fachgruppe Aus- und Weiterbildung.

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