Britischer Geheimdienst bietet Industriespionage an

Freitag, 7. September 2001 11:01

Der britische Geheimdienst MI5 hat einem Bericht der Zeitung The Independent zufolge mehreren großen britischen Firmen angeboten, Partnerunternehmen und Konkurrenten auszuspähen.

Der MI5 hatte diese Woche Vertreter der Industrie und Finanzbranche zu einem Seminar mit dem Namen „Secret Work in an Open Society“ in sein in London gelegene Hauptquartier eingeladen. Quellen der Zeitung zufolge soll Sir Stephan Lander, der Generaldirektor des MI5, während einer Rede über den Sinn und Zweck des Dienstes den Teilnehmern gesagt haben, dass sie den Dienst öfters nach Hilfe ersuchen sollten. Unter den eingeladenen Unternehmen befanden sich BT, BAE Systems, Rolls-Royce, Ernst & Young, HSBC und BP.

Ein Industrievertreter sagte, der MI5 könne Informationen über Firmen und Individuen weiterreichen, solange die Informationen in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und unter Achtung der Menschenrechte gewonnen worden sei. Dies sei vor allen Dingen für Geschäfte in Osteuropa nützlich. Der Bericht im Independent führt noch weiter aus, dass die Vereinigten Staaten Informationen an heimische Unternehmen weiterreichen, die durch das Abhörsystem Echelon gewonnen (bzw. erspäht) wurden.

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