BITKOM warnt vor Sensations-Spam

Donnerstag, 5. Mai 2011 10:53
BITKOM

- Hinter vermeintlich aktuellen Bildern und Videos verbergen sich Viren

- Problem verschärft sich bei nachrichtlichen Großereignissen

Berlin, 5. Mai 2011

Der BITKOM warnt vor so genanntem Sensations-Spam. Dabei verschicken Kriminelle Links zu vermeintlichen Videos oder auch Bildern von Großereignissen wie aktuell dem Tod von Osama bin Laden. Wer auf den Link zu einer Webseite klickt, läuft Gefahr, sich unbemerkt ein Schadprogramm auf den Rechner zu laden. Die Betrüger setzen hierbei auf die Neugierde der Internetnutzer, die durch wichtige und aktuelle Ereignisse angeregt wird. In der Vergangenheit wurden die trügerischen Links meist ausschließlich per Massen-Spammail verschickt, mittlerweile macht sich das Phänomen auch in sozialen Netzwerken breit. Hinter der Nachricht eines Community-Freundes verbirgt sich dann in Wirklichkeit der Link zu einem Virus.

Kriminelle versuchen auf diesem Weg eine Hintertür zum Computer des Opfers zu erlangen. Auf diese Weise können nachfolgend persönliche Daten wie Name, Adresse, Passwörter, Konto- und Kreditkartennummern vom Rechner des Opfers ausgespäht werden. „Wir raten Internetnutzern, grundsätzlich misstrauisch zu sein gegenüber Mails und Nachrichten, die man unaufgefordert erhält. Im Zweifel verzichtet man lieber darauf, auf einen vorgeblich besonders interessanten Link zu klicken und informiert sich über seriöse Nachrichtenportale“, empfiehlt Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte des BITKOM.

Weitere Hinweise enthält ein gemeinsames Infoblatt von BITKOM und Bundeskriminalamt zum Schutz vor IT-Kriminalität.

Ansprechpartner

Marcel Bertsch

Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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