BITKOM sieht Trendwende im Hightech-Markt

Mittwoch, 21. Oktober 2009 10:18
BITKOM

BITKOM sieht Trendwende im Hightech-Markt

Nach leichtem Umsatzrückgang ist Erholung in Sicht

Privater Konsum stabil, Geschäftskunden setzen auf Outsourcing

BITKOM fordert Aufbau intelligenter Netze

München, 21. Oktober 2009 Die Hightech-Industrie steuert ohne große Einbußen aus der Wirtschaftskrise. Nach der aktuellen Prognose des Bundesverbands BITKOM wird der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) im Jahr 2009 um 2,5 Prozent auf 142 Milliarden Euro zurückgehen. Damit bekräftigt der BITKOM seine Prognose vom Sommer. Im Jahr 2010 soll der Markt mit 0,1 Prozent wieder leicht wachsen. „Die Talsohle ist durchschritten, die Trendwende ist da“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer in München. Im laufenden Jahr entwickle sich die ITK-Industrie besser als die Gesamtwirtschaft, die nach Prognosen der Wirtschaftsforscher um 5 Prozent schrumpfen wird. Der BITKOM forderte die künftigen Regierungsparteien auf, jetzt die Grundlagen für künftiges Wachstum zu legen. „Neben der Haushaltskonsolidierung muss wieder eine langfristige Innovations- und Wachstumsorientierung ins Zentrum der Politik rücken“, sagte Scheer. Zu den wichtigsten Aufgaben der nächsten Legislaturperiode zählt er neben der Breitbandinitiative den Aufbau Intelligenter Infrastrukturen in fünf Bereichen: Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Behörden. Außerdem solle eine Software-Initiative Deutschland gestartet werden.

Nach der BITKOM-Prognose werden die Umsätze in der Informationstechnik im Jahr 2009 um 2,6 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro sinken. Im kommenden Jahr soll der IT-Markt dann wieder um 1 Prozent wachsen. „Bei den Privatkunden sehen wir bislang kaum eine Kaufzurückhaltung“, sagte Scheer. Sensibler reagieren Geschäftskunden auf die Wirtschaftskrise. Gerade Unternehmen aus Branchen, die selbst stark von der Krise betroffen sind, haben IT-Investitionen verschoben. „Das geht nicht lange gut. Die Unternehmen müssen ihre alten IT-Systeme erneuern, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen“, sagte Scheer. Derzeit bilde sich ein Investitionsstau, der sich bald auflösen werde.

Meldung gespeichert unter: BITKOM

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...