BITKOM: Jeder Fünfte will Weihnachtsgrüße per Email oder SMS verschicken

Dienstag, 11. Dezember 2007 09:42
BITKOM

- 21 Prozent der Deutschen planen Versand von Emails, 20 Prozent von SMS
- Konkurrenz für traditionelle Briefe und Karten an Weihnachten 
- Vor allem Jugendliche nutzen zum Fest die elektronische Post

Berlin, 11. Dezember 2007
Emails und SMS machen traditionellen Weihnachtskarten zunehmend Konkurrenz. Zwar will die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) in diesem Jahr weiterhin die herkömmliche Post für Festtagsgrüße nutzen, doch die elektronischen Alternativen holen auf. So plant bereits jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent), seine Weihnachtswünsche per Email zu verschicken. Auf einen ähnlich hohen Wert kommen SMS (20 Prozent), mit etwas Abstand folgen MMS (3 Prozent). Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Grundlage ist der WebMonitor von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa. 1001 Deutsche über 14 Jahren wurden repräsentativ befragt, Mehrfachnennungen waren möglich. „Emails und Textnachrichten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allein 2006 verschickten die Deutschen 22,5 Milliarden SMS, 2007 werden es 23 Milliarden sein“, sagt Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

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Bei der Wahl zwischen traditionellen und elektronischen Weihnachtsgrüßen spielt das Alter eine herausragende Rolle. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen haben beispielsweise SMS in diesem Jahr dieselbe Bedeutung wie per Post verschickte Karten und Briefe  – die Nutzungsquote liegt jeweils bei 44 Prozent. Auch Emails sind mit 32 Prozent weit verbreitet. Ein ganz anderes Stimmungsbild zeigt sich bei den Über-60-Jährigen. Hier liegen SMS (5 Prozent) und Emails (7 Prozent) deutlich hinter traditionellen Karten und Briefen (61 Prozent) bei den Festtagsgrüßen zurück.

Über eine Email-Adresse verfügen inzwischen etwa zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent). Zwischen West (62 Prozent) und Ost (57 Prozent) gibt es dabei kaum Unterschiede, dafür aber beim Geschlecht. Männer (69 Prozent) haben häufiger eine elektronische Adresse als Frauen (53 Prozent).

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