Aufspaltung der Telekom: Wettbewerber begrüßen Redings Vorschlag

Donnerstag, 29. Juni 2006 00:00

BERLIN - Es war ein durchaus revolutionärer Vorschlag, den EU-Medienkommissarin Viviane Reding gemacht hat. Man soll bei der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>) eine Trennung von Netz und Diensten in Betracht ziehen. Von den Wettbewerbern des Ex-Monopolisten kam Applaus, die Bonner hingegen lehnten den Vorschlag ab.

„Ich glaube, dass eine strukturelle Trennung von Netz und Dienstleistungen viele Wettbewerbsprobleme lösen kann, die die europäischen Telekom-Märkte heute immer noch haben“, sagte Reding. In Deutschland werden derzeit noch über 90 Prozent der DSL-Anschlüsse direkt und indirekt von der Telekom gestellt. Die bestehenden Strukturen stärken die Position des Ex-Monopolisten. An diesem Punkt will die EU-Kommission ansetzen und bekommt Zustimmung der Wettbewerber. „Wir freuen uns über den Vorschlag von Frau Reding", sagte hingegen ein Sprecher des Branchenverbandes VATM. Selbst wenn ein alternativer Anbieter über eine eigene Infrastruktur verfügt, ist er wegen der letzten Meile immer noch auf die Telekom angewiesen.

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