AMD rutscht tiefer in die Verlustzone

Mittwoch, 22. April 2009 08:55
Advanced Micro Devices (AMD)

SUNNYVALE - Der US-Prozessorhersteller Advanced Micro Devices (NYSE: AMD, WKN: 863186) ist im ersten Quartal 2009 noch tiefer in die Verlustzone gerutscht. Insbesondere der anhaltende Preisverfall bei Prozessoren sowie Restrukturierungskosten belasteten die Ergebnisse.

Der Umsatz ging im vergangenen ersten Quartal 2009 um 21 Prozent auf 1,18 Mrd. US-Dollar zurück. Dabei verlor AMD 416 Mio. Dollar oder 66 US-Cent je Aktie, nachdem sich die Verluste im Vorjahr bereits auf 364 Mio. Dollar oder 60 US-Cent je Aktie summierten. Analysten hatten im Vorfeld mit Einnahmen von 978 Mio. Dollar sowie mit einem Nettoverlust von 66 US-Cent je Aktie kalkuliert.

Die Prozessor-Division musste im jüngsten Quartal einen Umsatzrückgang um 21 Prozent auf 938 Mio. Dollar hinnehmen. Hintergrund sind niedrigere Verkaufspreise. Während sich die Preise für Server-Chips rückläufig entwickelten, zogen die Preise für Notebook-Chips an, erklärt AMD-Chef Dirk Meyer die Situation. Auch die Grafikchip-Division musste einen Umsatzrückgang verkraften. Hier sanken die Erlöse um 15 Prozent auf 222 Mio. US-Dollar. AMD hatte sich in diesem Bereich im Jahr 2006 durch die Übernahme von ATI Technologies für 5,6 Mrd. Dollar verstärkt. Inzwischen wurde ein Großteil des Kaufpreises bereits abgeschrieben.

Meldung gespeichert unter: Advanced Micro Devices (AMD)

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