Vodafone: Telekom-Kontrahent streicht Dividende um 40 Prozent - Probleme an allen Fronten

Telekommunikationsnetzbetreiber Europa

Dienstag, 14. Mai 2019 16:10

LONDON (IT-Times) - Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone hat heute seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019 bekannt gegeben und musste erneut einen rückläufigen Umsatz melden.

Vodafone Group - Medien

Vodafone - Geschäftsjahr

Der Unternehmensumsatz der Vodafone Group plc. fiel insgesamt im Geschäftsjahr 2018/2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 6,2 Prozent auf knapp 43,67 Mrd. Euro.

Das Europa-Geschäft machte dabei mit einem Umsatz von knapp 33,33 Mrd. Euro den Löwenanteil aus (minus 1,7 Prozent). Wichtigster Markt der Briten in Europa war Deutschland mit einem Umsatz von rund 10,95 Mrd. Euro (plus ein Prozent).

Während der Umsatz von Vodafone in Deutschland in 2018 leicht gesteigert werden konnte, waren die Länder Spanien und Italien (minus 5,2 Prozent) sowie auch Großbritannien (minus 3,9 Prozent) erneut rückläufig, insbesondere Spanien mit minus 5,8 Prozent.

Die restlichen Regionen der Briten erzielten unterdessen im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Umsatz von rund 10,52 Mrd. Euro, ein Minus von 8,2 Prozent zum Vorjahr.

Der neue Chef Nick Read, erst seit Oktober 2018 im Amt und zuvor CFO bei der Vodafone Group, hat zum ersten Mal die Dividende für die Aktionäre drastisch gekürzt. Die Dividendenrendite liegt aber immer noch bei rund 5.9 Prozent.

Nun sollen neun Euro-Cents statt wie bislang 14,55 Euro-Cents ausgeschüttet werden, was einer Dividendenkürzung um 40 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die Briten haben unter anderem Probleme in Spanien und Südafrika.

Meldung gespeichert unter: Mobile, Quartalszahlen, Festnetz, 5G, Mobilfunknetzbetreiber (Mobile Carrier), Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier), Dividende, Ausblick (Prognose), Vodafone, Telekommunikation, Internet

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