Tesla: Musk nimmt die SEC nicht ernst und bekommt prompt erneut Ärger

Elektromobilität: Elektroautos

Dienstag, 26. Februar 2019 10:39
Tesla Elon Musk Factory Fremont

PALO ALTO (IT-Times) - Tweets sind offenbar zu einem echten Problem für Tesla Inc. geworden. Nun schaltet sich die US-Börsenaufsicht SEC erneut ein und ermittelt gegen Elon Musk wegen der Verbreitung falscher Informationen.  

Mittlerweile wird auch die Fähigkeit des umtriebigen US-Milliardärs Elon Musk von verschiedenen Seiten angezweifelt, ein börsennotiertes Unternehmen wie Tesla Inc. verantwortlich zu führen.

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat gestern einen Richter gebeten, Musk zu stoppen, weiterhin einen richterlichen Beschluss zu missachten, indem ihm auferlegt wurde, seine Tweets und Artikel zuvor absegnen zu lassen.

Am 19. Februar 2019 hat Musk die Auflage missachtet, indem er twitterte, in 2019 500.000 Fahrzeuge herzustellen. Einige Stunden später hatte er seinen Post revidiert und rund 400.000 Fahrzeuge als Ziel genannt.

Dieser Tweet hatte dazu geführt, dass die Aktien des Unternehmens Tesla Inc. erneut unter Druck gerieten. Zudem musste der General Counsel von Tesla gehen, nur zwei Monate nach seiner Einstellung.

Vor einigen Monaten hatte sich die SEC eingeschaltet, als Musk im August 2018 überraschend mitteilte, das Unternehmen für 420 US-Dollar je Aktie privatisieren zu wollen und eine Finanzierung gesichert sei, was sich später als falsch herausstellte.

Das kostete ihn 20 Mio. US-Dollar Strafe und den Job als Chairman für mindestens drei Jahre. Zudem müssen seine Post ab sofort zuvor vom Unternehmen Tesla abgesegnet werden. 

Meldung gespeichert unter: Elektroauto, Elektromobilität, Elon Musk, Tesla, E-Mobility

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