Webvan gehen Thanksgiving-Produkte aus

Mittwoch, 22. November 2000 16:54

Webvan (NYSE: WBVN): Webvan, Anbieter von Lebensmitteln, die über das Internet bestellt werden können, hat derzeit mit dem Problem zu kämpfen, dass seine Kosten weitaus höher und schneller steigen als seine Umsätze. Für das Unternehmen besteht in den kommenden Feiertagen – allen voran Thanksgiving – die Chance, einem breiteren Publikum bekannt zu werden und damit langfristig mehr Kunden zu binden.

Das sehen zumindest Analysten. Diese glauben, dass sich Online-Lebensmittelhändler etablieren können, wenn sie die Hürden Thanksgiving und Weihnachten meistern. Doch da scheinen sich schon Probleme bei Webvon abzuzeichnen. So waren etwa in Kalifornien aufgrund von Lieferengpässen keine traditionellen Speisen rund um Thanksgiving zu bestellen, etwa Truthähne oder deren Füllungen als Fertig-Mix. Das Unternehmen hebt jedoch hervor, dass es darüber keine Beschwerden gegeben habe.

Andere Anbieter wie Peapod oder Safeway, die sich mit traditionellen Lebensmittelhändlern zusammengeschlossen haben, weisen diese Probleme nicht auf. Sie greifen auf die Erfahrung der traditionell am Markt etablierten Unternehmen zurück. Eine Möglichkeit – laut Analysten – durch die sich die Internetshop-Betreiber langfristig am Markt etablieren könnten. Denn das Vertrauen gegenüber den etablierten Unternehmen bestehe bereits und wenn dieses Vertrauen lasse sich per Merger zwischen traditionellen und Internetunternehmen übertragen.

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