Vonage: Bon Voyage?

Mittwoch, 18. April 2007 00:00

HOLMDEL - Der amerikanische Internet-Telefoniespezialist Vonage Holdings Corp (NYSE: VG<VG.NYS>, WKN: A0JM16<V1Y.FSE>) steht mächtig unter Druck. Nach der gerichtlichen Niederlage im Patentstreit mit dem US-Telefonkonzern Verizon Communications Inc. kursieren jetzt schon Insolvenzgerüchte.

Vonage, Wettbewerber von Skype, das inzwischen zu Ebay gehört, legte einen groß angelegten Börsenstart hin. Im vergangenen Jahr reichte dann Verizon Klagen wegen Patentverletzungen ein, mit dem Urteil zu Gunsten Verizon fehlte Vonage nicht nur die entsprechende Technik, um die 2,2 Millionen Kunden zu bedienen, auch die Börse reagierte prompt: die Aktie brach um bis zu 25 Prozent ein. Nach dem Rücktritt von CEO Michael Snyder übernahm Ende der vergangenen Woche Chairman Jeffrey A. Citron die Aufgaben von Snyder übergangsweise. Darüber hinaus kündigte Vonage ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm an, in dessen Rahmen unter anderem auch Stellen abgebaut werden sollen. Insgesamt will Vonage damit Kosten in Höhe von 140 Mio. US-Dollar einsparen. Die Verwaltungskosten sollen um 30 Mio. Dollar sinken. Dies soll unter anderem durch die Konsolidierung von Einheiten und eine nicht näher genannte Zahl von Stellenkürzungen realisiert werden.

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