Verband: DSL-Unterversorgung Nachteil für Deutschland

Freitag, 10. März 2006 18:19

HANNOVER - Die momentane Versorgungslage bei schnellen Internetzugängen könnte sich als Nachteil für den Standort Deutschland erweisen. Hierbei handele es sich auch um ein Entscheidungskriterium für Unternehmen, sagte Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, heute auf der CeBIT in Hannover.

Summa forderte mehr Wettbewerb und ein Konzept seitens der Politik. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es große Versorgungslücken. Dabei sei doch der private Sektor bei der positiven Entwicklung der Telekommunikationsindustrie die treibende Kraft. Aber auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen im ländlichen Raum seien auf die Technologie angewiesen.

Summa kritisierte, dass Deutschland hier im internationalen Vergleich zurückliege. Auch würden andere Zugangsformen wie das Kabelnetz zu wenig genutzt. In Großbritannien beispielsweise ist die DSL-Penetration wesentlich höher. Allerdings sind dort Kabelnetzbetreiber auch wesentlich stärker im Internetgeschäft vertreten. Kabel Deutschland, Ish und Co. bieten zwar diese Dienste an, haben aber keine nennenswerten Marktanteile. Laut Summa kommen 95 Prozent der DSL-Anschlüsse von der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>). Viele andere Provider verfügen hierzulande über keine eigene Infrastruktur, sondern agieren nur als Retailer von Anschlüssen des Ex-Monopolisten (z. B. United Internet und Alice).

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