United Internet hält an Prognose fest

Freitag, 19. Mai 2006 00:00

FRANKFURT/MONTABAUR - Die United Internet AG (WKN: 508903<UTDI.FSE>) ist Befürchtungen entgegengetreten, dass die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert werden müsste. Vorstandschef Ralph Dommermuth sagte der Börsenzeitung, selbst der Wegfall von Vorzugskonditionen durch die Telekom werde daran nichts ändern.

Momentan gewährt der Ex-Monopolist United Internet und anderen Anbietern Vorzugskonditionen bei den sogenannten „Netrental“-Verträgen. Diese Rabatte richten sich nach der Kundenzahl der Anbieter. United Internet agiert als Reseller von Internetanschlüssen der Telekom und muss für die Nutzung der Infrastruktur Gebühren zahlen. Die Freundschaftspreise haben jedoch die Bundesnetzagentur auf den Plan gerufen, weil Wettbewerber sich über diese Praxis beschwert hatten. Am Montag will die Regulierungsbehörde über die Zulässigkeit dieser Praxis entscheiden. Im schlimmsten Fall drohen auch United Internet höhere Kosten.

„Selbst in diesem Worst Case werden wir unsere Prognosen nicht ändern", sagte Dommermuth. „Wenn der Vertrag komplett entfällt, dann steigen natürlich unsere Einkaufspreise. Unsere Jahresprognose 2006 ändert sich dadurch aber nicht“, zitierte die Euro am Sonntag (Erscheinungstag: kommender Sonntag) den Konzernchef. Im laufenden Jahr möchte United Internet bei Umsatz und Gewinn jeweils um mindestens 50 Prozent zulegen.

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