Time Warner einigt sich mit der US-Börsenaufsicht

Dienstag, 22. März 2005 09:06

NEW YORK - Der US-Medienkonzern Time Warner (NYSE: TWX<TWX.NYS>, WKN: 592629<AOL.FSE>) einigt sich in Sachen Bilanzunstimmigkeiten mit der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC. Time Warner wird daher eine Strafe in Höhe von 300 Mio. US-Dollar zahlen und seine Bilanzen in den vergangenen drei Jahren (2000, 2001, 2002) neu darlegen.

Hintergrund der Auseinandersetzung war die Bilanzierung von Werbeeinnahmen im Rahmen seiner Online-Einheit AOL. So hatte AOL seine Werbeumsätze unter anderem um 500 Mio. Dollar zu hoch ausgewiesen. Zudem wurde im zweiten, dritten und vierten Quartal 2001 die AOL-Kundenzahl als zu hoch dargestellt. Durch die Einigung mit der SEC wird der weltgrößte Medienkonzern seine Bücher auch für unabhängige Prüfer öffnen müssen, was möglicherweise weitere rückwirkende Bilanzkorrekturen nach sich ziehen könnte, wie es heißt.

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